RST berechnet seinen Kunden seit kurzem einen Zuschlag in Höhe von 4,50 Euro pro Kaiumschlag. Die Gebühr fällt an, wenn ein Container auf ein Schiff verladen oder vom Schiff entladen wird, berichtet Nieuwsblad Transport.

Ein Sprecher von RST bestätigte die Gebühr gegenüber Trans.INFO und erklärte, dass der Zuschlag eingeführt werden musste,  um die aufgrund von Personalproblemen und  diversen von der Regierung erlassenen Covid-Maßnahmen Betriebskosten auszugleichen.

Die Betriebskosten sind seit letztem Jahr aufgrund des Coronavirus deutlich gestiegen. Zum Teil, weil sich das Personal vom RST mit dem Coronavirus infiziert hat, aber auch wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Leiharbeitern und Arbeitskräften, aber auch weil das Unternehmen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am Terminal einführen musste.

Der Grund, warum der Zuschlag erst jetzt und nicht währende der Pandemie eingeführt wurde ist simpel: RST verzeichnete in den letzten Monaten einen starken Anstieg von  Fehlzeiten. Außerdem hat das Unternehmen ein Traineeprogramm im Angebot, doch wegen des Coronavirus dürfen Trainees seit letztem Sommer  nicht arbeiten.

RST fokussiert sich auf Märkte wie Großbritannien und Irland, aber das Kundenportfolio umfasst auch Portugal, Spanien, Skandinavien, baltische Staaten sowie Rußland.

Foto: Pixabay.com/olleaugust

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