Die Logistikgruppe trans-o-flex plant für das nächste Jahr mit einer Anpassung ihrer Frachtpreise von 5,5 Prozent.

Hauptgrund sind die bereits deutlich gestiegenen und noch weiter steigenden Personalkosten. Wenn wir gutes Personal halten und gewinnen wollen, müssen wir hier mehr als bisher investieren, sagte Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung. Daneben gibt es aber noch viele weitere Kostentreiber, nicht zuletzt auch die stetig steigenden Anforderungen von Gesetzgeber, Kunden und Empfängern.

Als Beispiele für die höheren Anforderungen nannte Albeck einen „spürbar höheren Investitionsbedarf und steigende Betriebskosten“, etwa durch neue Fuhrparktechnik.

Wie er betonte, um künftig Fahrverbote zu vermeiden und die Arbeit weiter tun zu können, muss das Unternehmen in Fahrzeuge investieren, die deutlich teurer, aber weniger effizient sein werden als die bisher eingesetzte Dieselfahrzeuge. Hinzu kommen die kontinuierlich steigenden Ansprüche an IT und Datenschutz.

Höchste Transparenz und ständig verfügbare Echtzeitinformationen über Sendungen, ihren Standort oder ihre Temperatur sind wichtige Fortschritte, aber gerade die Intelligenz der Logistik sei nicht zum Nulltarif zu haben. Es sei ein „weit verbreiteter Irrtum“ anzunehmen, dass sich IT-Investitionen automatisch über niedrigere Betriebskosten amortisieren, argumentierte der Vorsitzende.

Über dieses Stadium sind wir in der Logistikbranche hinaus. Heutige IT-Investitionen erhöhen vor allem die Qualität der Dienstleistung oder ermöglichen neue Services. Sie ermöglichen es dem Dienstleister aber nicht, Kostensteigerungen im Transport selbst auszugleichen, so Albeck.

Foto: trans-o-flex

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