Laut dem Bericht der niederländischen Logistikorganisation Transport en Logistiek Nederland sind die Transportkosten im ersten Quartal gestiegen, die Gewinne blieben aber auf dem gleichen Niveau.

Der Verband Transport en Logistiek Nederland (TLN) hat eine Umfrage unter Transport- und Logistikbeauftragten durchgeführt und festgestellt, dass die Preise für Dienstleistungen in dieser Branche im ersten Quartal 2018 gestiegen sind. Entgegen den Erwartungen haben die Gewinne keine steigende Tendenz vorgewiesen.

Der Anstieg der Preise für Transportdienstleistungen wurde von fast 70 Prozent der Befragten bestätigt, während nur 30 Prozent angaben, dass die Preise unverändert blieben. Ein Prozent der Befragten verzeichnete einen Preisrückgang.

Trotz der Preissteigerungen wurde in der Branche keine Gewinnsteigerung verzeichnet. Nur 40 Prozent der Befragten gaben an, im ersten Quartal dieses Jahres einen höheren Gewinn als in den letzten drei Monaten des Jahres 2017 erzielt zu haben. 40 Prozent besagten, dass die Gewinne auf dem selben Niveau waren wie im Quartal davor.

Grund dafür sind steigende Kosten

Laut TLN bestätigten 69 Prozent der Befragten einen Kostenanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittlichen Lohnkosten sind um 5,7 Prozent gestiegen Darüber hinaus wurde zu Beginn dieses Jahres ein um 2,5 Prozent höherer Dieselpreis als im Vorjahr verzeichnet.

Preise werden  steigen

Vor einiger Zeit haben die EU-Abgeordneten über die Reform der Entsenderichtlinie gestimmt. Die Änderungen werden schwerwiegende Folgen für europäischen Transportunternehmen mit sich bringen.

Eine Umfrage, die im Auftrag von Trans. INFO unter 1700 Unternehmern aus verschiedenen EU-Ländern kurz vor der Verabschiedung der Reform der Entsenderichtlinie durchgeführt wurde, zeigt, dass Frachtführer aus Westeuropa nach Änderungen der Entsendevorschriften vor allem einen Anstieg der Preise für Transportdienstleistungen erwarten.

58 Prozent aller  Frachtführer, Verlader und Spediteure aus Osteuropa sind überzeugt, dass die Preise steigen werden. Unter den Unternehmern aus Westeuropa sind sogar 59% derselben Ansicht.

 

Hier geht es zum Bericht:

 

 

Foto:Trans.INFO

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