Haben Sie News? Erzählen Sie uns davon!

Die spanische Polizei informierte neuerdings über eine hohe Geldstrafe für einen Fahrer, der das SCR-System (selektive katalytische Reduktion) manipulieren wollte. Ein so teurer Strafzettel wird sicherlich andere Fahrer davon abhalten zu tricksen.

Letzte Woche hat die Autobahnpolizei der Stadt Tudela einen LKW-Fahrer in Cintruénigo angehalten, der von Deutschland nach Madrid unterwegs war. Laut Aussage der Polizei war das SCR-System im Fahrzeug manipuliert, wofür der Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 9.000 Euro bekommen hat. Warum so viel? Weil AdBlue-Manipulationen ein ernsthafter Verstoß gegen die Umwelt sind.

-
+

Kontrollen in Großbritannien

In Großbritannien sind die Strafen nicht so hoch wie in Spanien. Wird der Fahrer beim Tricksen erwischt, hat er 10 Tage um den AdBlue-Emulator zu entfernen. Wenn der normale Betrieb des SCR-Systems nicht innerhalb dieses Zeitraums wiederhergestellt wird, erhält der Täter eine Geldstrafe in Höhe von 300 Pfund. Wie die britische Agentur DVSA ankündigte, sind verstärkte Kontrollen in Bezug auf AdBlue-Manipulatione zu erwarten.

Nur im letzten Jahr im Zeitraum von August bis November haben DVSA-Beamte 3.735 LKWs auf AdBlue-Manipulationen überprüft und in jedem zwölften Fahrzeug Geräte, die das SCR-System beeinträchtigen, gefunden.

Interessanterweise wurden bei den in Großbritannien zugelassenen LKWs (8,5% der kontrollierten Fahrzeuge) häufiger Manipulationen festgestellt als bei den ausländischen (5%).

 

Foto: Wikimedia/Beademung CCA-SA 3.0

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil