2019 hat das bekannte litauische Transportunternehmen einen Umsatzanstieg von 764 Millionen auf 945 Millionen Euro verzeichnet. Im Vergleich zu 2018 stieg der Umsatz des Unternehmens um 23,7 Prozent. Der Nettogewinn von Girteka ging um mehr als 50 Prozent zurück – von 19,07 Millionen auf 9,47 Millionen Euro.

Der Umsatz von Girteka Logistics belief sich im vergangenen Jahr auf  945,32 Millionen Euro, was eine Steigerung von 23,7 Prozent bedeutet. Und obwohl das Unternehmen über 50 Prozent weniger verdient hat (9,47 Millionen Euro im Jahr 2019) beurteilen die Vertreter des Transportunternehmens das Jahr als „sehr gut”. Diese Umsatzsteigerung war zweifellos dank der stärkeren Position des Unternehmens auf den westeuropäischen Märkten möglich. Die niedrigeren Erträge resultieren wiederum aus gestiegenen Transportpreisen und deutlichen Investitionskosten, vor allem in zwei Bereichen: Personal und Technologie.

Girteka
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Der Cashflow aus operativer Tätigkeit wie Abschreibungen, Eliminierung von Finanz- und Investitionstätigkeiten, niedrigere Forderungen von Konzernunternehmen usw. belief sich auf 1,9 Mio. Euro (2018 – 1,5 Mio.). Der Netto-Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Erwerb von Anlagevermögen, Zinsaufwendungen / Zinserträge) betrug 2,67 Mio. Euro. Dies bedeutet 90 Prozent weniger als 2018. Damals belief sich dieser Betrag auf 25,96 Mio. Euro.

Pläne von Girteka für 2020

Laut Unternehmensvertretern war 2019 ein gutes Jahr für die Gruppe, obwohl die durch die COVID-19-Pandemie verursachte Krise die Pläne des Transportunternehmens für 2020 verändert hat. Die Geschäftsziele mussten geändert werden.

Angesichts der Umstände haben wir einen neuen Geschäftsplan erstellt, der sich sowohl auf die kurzfristige als auch auf die langfristige Stabilität des Unternehmens, die Digitalisierung und die Aufrechterhaltung von Arbeitsstellen unserer 18.000 Mitarbeiter konzentriert, sagte Edvardas Liachovičius, CEO von Girteka Logistics.

Girteka wird den Fokus auf den Fuhrpark des Unternehmens legen, der derzeit aus 7400 Sattelzügen und 7800 Aufliegern besteht, damit er im Laufe des ganzen Jahres 2020 stabil bleibt. Anders gesagt handelt es sich um die Eliminierung von Ausfallzeiten und den ständigen Einsatz aller Transportmittel.

2020 wird ein ernstes und hartes Jahr sein, aber ich hoffe, dass wir dank der Kundenorientierung und Digitalisierung (…) viel stärker werden – sagte Edvardas Liachovičius.

80 Prozent des Fuhrparks machen jetzt Kühlauflieger, die für den Transport von frischen, kühlbedürftigen, gefrorenen und leicht verderblichen Lebensmitteln sowie für die Beförderung von E-Commerce-Sendungen, Medizinprodukten usw. bestimmt sind.

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Fot. Girteka Logistics

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