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Nach einigen Orkanen, die in den letzten Monaten in Deutschland wüteten, sind die inländischen Transportunternehmen mit dem Holztransport überfordert.Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat daher in einigen Regionen die Kabotagevorschriften gelockert.

Burglind, Herwart, Xavier und Friederike verursachten enorme Schäden in den deutschen Wäldern. Laut BAG sind einheimische Unternehmen nicht imstande solche Holzmengen zu transportieren. Sollte das Holz aber nicht bald wegtransportiert werden, besteht die Gefahr, dass es an Wert verliert. Es wird von Schädlingen befallen, die in den restlichen Teilen der Wälder sogar eine Epidemie auslösen können.

Daher haben zuständige Kontrollbehörden die Anweisung bekommen, bis zum 31. Juli für den Verstoß gegen Kabotagevorschriften und das Fehlen einer Genehmigung keine Strafen zu erteilen. Diese Richtlinien gelten nur für bestimmte Regionen und Transporte sowie nur für Rohholz, Schnitt-und Langholz.

Notwendige Dokumente für die Beförderung sind eine Kopie des Vertrags zwischen dem Kunden und dem Spediteur sowie Begleitdokumente. Darüber hinaus sollten die Vorschriften über die Arbeits-und Ruhezeiten und über die Entsendung von Arbeitnehmern eingehalten werden. Zu beachten sind auch die Regelungen betreffs des Gewichtes der Ladung, die natürlich entsprechend befestigt und gesichert sein sollte.

Kommentar aus der Redaktion:

Diese Situation sollte die Regierung und Politiker in Brüssel nachdenklich machen. Probleme mit der Befriedigung der Marktbedürfnisse betreffen nicht nur den Holzsektor, sondern auch andere Branchen. Besonders der FMCG-Sektor (schnelldrehende Produkte) oder der Baumaterialiensektor beklagen sich über erhebliche Probleme mit der Versorgung.

Foto:Pixabay/forestormw CC0

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