Die Thomas Publishing Company hat eine Umfrage unter amerikanische Unternehmen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lieferketten durchgeführt. Diese hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen bereit wären, ihre Produktion nach Amerika zu verlagern.

Thomas Publishing Company hat im April 878 Unternehmen aus Nordamerika zu den Auswirkungen der Corona-Krise befragt. 64 Prozent der Befragten zeigten Bereitschaft ihre Produktion und Beschaffung nach Nordamerika zu verlegen, um Schwierigkeiten mit den Lieferketten künftig zu vermeiden, berichtet das Portal supplychaindive.com.

Die befragten Unternehmen berichteten insbesondere von enormen Schwierigkeiten Komponenten aus China zu beziehen und würden deshalb Re- oder Nearshoring in Erwägung ziehen. So könnte zum für viele eine Verlagerung der Produktion aus asiatischen Ländern nach Mexiko in in Frage kommen. Im Endeffekt wären die Lieferanten näher am Endmarkt, darüber hinaus würden Kosten für See-und Luftfracht entfallen.

Unter den Branchen war das verarbeitende Gewerbe am meisten an Nearshoring interessiert. 28 Prozent zeigten Interesse an dem Trend.

Foto: Pixabay/jarmoluk

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