WERBUNG
trans

Foto: Aral

Aral Pulse sperrt PKW von Ladepunkten für E-LKW aus

Lesezeit 3 Min.

Einer der größten Ladeanbieter in Deutschland zieht klare Grenzen und trennt künftig strikt zwischen Ladeplätzen für Elektroautos und solchen für Elektro-LKW.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Ab dem 1. September 2025 dürfen PKW-Fahrer die Ladepunkte für E-LKW an 25 Standorten von Aral Pulse in Deutschland nicht mehr nutzen. Das Unternehmen kündigte laut dem Portal Electrive in einer Mitteilung an seine Kunden an, dass diese Ladepunkte künftig exklusiv für Nutzfahrzeuge reserviert bleiben. Hintergrund ist die wachsende Zahl von E-LKW, die an Aral-Standorten laden.

„Mittlerweile laden auch immer mehr E-LKW bei uns. Deshalb entwickeln wir unsere Standorte gezielt weiter, damit sie den Anforderungen moderner E-Mobilität gerecht werden“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Exklusive Ladeflächen für schwere Nutzfahrzeuge

Die betroffenen Ladeplätze sind baulich so konzipiert, dass sie auch mit Sattelzügen problemlos anfahrbar sind. Bislang konnten E-Autos ohne und mit Anhänger die großzügig gestalteten Flächen nutzen – eine Möglichkeit, die nun entfällt. Für PKW-Fahrer stehen künftig nur noch die regulären Ladepunkte zur Verfügung, die jedoch nicht für längere Fahrzeuge oder Gespanne ausgelegt sind. In der Praxis könnte das bedeuten, dass Anhänger abgekuppelt werden müssen, um die PKW-Ladepunkte anzufahren.

Aral Pulse betont dagegen, dass sich für PKW-Kunden am übrigen Netz mit über 500 Standorten nichts ändere. Die LKW-Ladepunkte würden zudem künftig klar gekennzeichnet – durch Beschilderungen, Kabelanhänger und Hinweise auf den Displays.

Infrastruktur für den Schwerlastverkehr

Mit der neuen Regelung trägt Aral Pulse nach eigenen Angaben dem steigenden Bedarf im Güterverkehr Rechnung. Seit 2023 betreibt das Unternehmen gemeinsam mit bp den ersten E-LKW-Korridor entlang des Rhein-Alpen-Korridors mit acht Standorten. Insgesamt gehören inzwischen 26 Ladepunkte speziell für E-LKW zum Netz.

Die LKW-Ladeflächen bieten Leistungen von bis zu 300 kW und sind so ausgelegt, dass auch lange Gespanne komfortabel geladen werden können. Damit schafft Aral Pulse nach eigenen Angaben Voraussetzungen für einen reibungsloseren Betrieb im europäischen Straßengüterverkehr.

Einer der größten Ladeanbieter in Deutschland

Aral Pulse betreibt nach eigenen Angaben bundesweit mehr als 3.600 Ladepunkte und zählt damit zu den größten Schnellladeanbietern. Mit der exklusiven Zuweisung von Ladeflächen für E-LKW reagiert das Unternehmen auf die veränderten Anforderungen der Elektromobilität im Schwerlastbereich.

Tags: