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Immer mehr Transportunternehmen setzen auf emissionsverringernde Maßnahmen. Anders als in anderen europäischen Ländern steht in diesem Zusammenhang der Einsatz von Flüssigerdgas-Fahrzeugen (LNG) in der Schweiz noch nicht auf dem Programm. Das soll sich jetzt ändern.

LNG – Brücke in die Zukunft

Krummen Kerzers AG und Lidl Schweiz haben jetzt gemeinsam das Projekt „LNG – Brücke in die Zukunft“ gelauncht. Ziel ist es, die CO2-Emissionen zu reduzierenn. Zu diesem Zweck investieren die Unternehmen in den Aufbau eines LNG-Tankstellennetzes, das die Ost/West-Hauptverkehrsachse der Schweiz abdeckt. Im Frühjahr 2019 sollen zwei Tankstellen in den Großräumen Kerzers und Weinfelden eröffnet werden Zu dem Zeitpunkt will das Unternehmen auch 20 Flüssigerdgas-Fahrzeuge zum Einsatz bringen.

Durch den Einsatz von LNG-Lastwagen reduzieren wir unsere Emissionen, ohne Leistung einzubüßen, so Peter Krummen, Geschäftsführer der Krummen Kerzers AG.

Schweizerische Betriebe skeptisch gegenüber alternativen Antrieben

Bei der Nutzung alternativer Antriebe im Güterverkehr schneidet die Schweiz im europäischen Vergleich bisher schlechter als andere Länder ab.

Hierzulande stehen Betriebe dem Thema skeptisch gegenüber, weil sie Angst davor haben, sichere Pfade zu verlassen. Vor allem aber fehlt die Infrastruktur, erläutert Krummen.

Foto: Trans.INFO

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