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Zahlreiche Lkw-Auflieger machen am Heck mit Aufklebern darauf aufmerksam, wie im Notfall eine Rettungsgasse gebildet wird. Sie ist für Fahrzeuge mit Blaulicht gedacht, die schnellstmöglich zum Unfallort vordringen müssen. Im Ernstfall rettet diese Gasse Leben.


In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben: Bei einem Unfall muss eine Rettungsgasse gebildet werden.

Nach Unternehmen wie Reinert Logistic oder der BLG Logistics ist nun auch zunächst ein Auflieger der Spedition Josef Schumacher Tiefkühl Frischdienst aus Würselen mit einem entsprechenden Plakat auf deutschen Straßen unterwegs. Fünf weitere Einheiten sollen folgen, berichtet das Online-Portal dvz.de.

Die Fahrer erleben es immer wieder, dass Rettungsgassen gar nicht oder falsch entstehen. Mit der Auflieger-Aktion wollen die Speditionen allen Verkehrsteilnehmern zeigen, wie man eine Rettungsgasse richtig bildet.

Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die Rettungsgasse freizumachen. Dabei ist die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden.

Fahren Sie also auf dem linken Fahrstreifen, so weichen Sie nach links aus. Sind Sie auf einem der übrigen Fahrstreifen unterwegs, so fahren Sie nach rechts. Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf, hebt der ADAC hervor.

Hohe Bußgelder und Fahrverbot

Wer bei stockendem Verkehr oder Stau auf der Autobahn keine Rettungsgasse bildet, zahlt 200 Euro und erhält zwei Punkte in Flensburg. Bei Behinderung, Gefährdung, Sachbeschädigung, fallen bis zu 320 Euro und ein Monat Fahrverbot an.

Quellen: dvz.de, adac.de

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