In Oberösterreich wird in den kommenden drei Jahren der Einsatz eines fahrerlosen Elektrotransporters im öffentlichen Raum getestet. Die Tests im Rahmen eines Forschungsprojekts, das von der EU mit 2,85 Mio. Euro gefördert wird, sollen auf einer speziellen 600 m langen  Strecke in Gunskirchen erfolgen. Geleitet wird dieses Vorhaben von der Testregion DigiTrans GmbH, aber beteiligt daran sind auch die Unternehmen BRP-Rotax GmbH & Co KG und DB Schenker Österreich.

Das Projektziel besteht in der Umsetzung eines realen und automatisierten Transportsystems unter schwierigen Wetterbedingungen und einem 24h Einsatz, sieben Tage die Woche. Nur auf so eine Art und Weise können nach Auffassung des Projektleiters maximale Effizienz, Sicherheit und eine Senkung der CO2-Emissionen mit einem autonomen Transport-Shuttle gewährleistet werden.

Quelle: Digitrans GmbH

Für das autonome Transportsystem wird eine 600m lange Wegstrecke geplant. Bis 2023 soll auf diesem Abschnitt ein fahrerloses Transport-Shuttle Hub-to-Hub völlig autonom verkehren können.

Damit es auch im öffentlichen Verkehr implementiert werden kann, was nach Meinung des Projektleiters eine besondere Herausforderung darstellt, werden nicht nur moderne Fahrzeugtechnologien und zahlreiche rechtliche Genehmigungsprozesse sondern auch die Sicherstellung der Verkehrssicherheit benötigt.

Aus diesem Grund soll hier auch die intelligente Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und ein C-ITS gesteuertes Ampelsystem eingesetzt werden , dank denen das autonome Transport-Shuttle alle komplexen Verkehrsszenarien vorhersehen und rechtzeitig reagieren könnte. Dabei muss das autonome Transport-Shuttle auch den Vorrang bei Ein- und Ausfahrten berücksichtigen, eine ungeregelte Kreuzung passieren und auf sämtliche unvorhersehbare Ereignisse anderer Verkehrsteilnehmer reagieren können.

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Foto: Diigtrans GmbH

 

 

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