Das Berliner Start-up Cargo.one hat jüngst für seinen digitale Buchungsplattform für Luftfracht 18,6 Millionen Dollar an Venture-Capital eingesammelt.

Das in Berlin ansässige Start-up Cargo.one hat ein globales Betriebssystem für Luftfracht entwickelt. Die intuitive digitale Plattform vereinfacht den Buchungsprozess von Frachtsendungen. Sie ist direkt mit den Systemen der Fluggesellschaften verbunden, so dass Echtzeit-Zugriff auf verfügbare Kapazitäten und Preise sowie zusätzliche Qualitätsparameter wie “Temperature Control”  möglich ist.

Die neue Ära der Luftfracht wird durch den universellen Zugang zu Echtzeitdaten vorangetrieben.Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die Branche Zugang zu Tools hat, die es den Akteuren ermöglichen, sowohl zu reagieren als auch die Marktdynamik zu antizipieren. Vom ersten Tag an hat cargo.one Spediteuren eine hervorragende Nutzererfahrung und Zugang zu Echtzeitdaten geboten. Wir planen nun, die Einführung wichtiger Produktergänzungen zu beschleunigen, die die Konnektivität zwischen Spediteuren und Fluggesellschaften erhöhen und sie in die Lage versetzen, effektiver zusammenzuarbeiten, sagt  Oliver T. Neumann, Mitbegründer und Geschäftsführer von cargo.one.

Neben den Partnerfluggesellschaften wie Lufthansa, All Nippon Airways, Finnair, Etihad, AirBridgeCargo und TAP Air Portugal bedient cargo.one mehr als 1.500 Speditionsniederlassungen, darunter 21 der 25 größten Unternehmen weltweit.

Luftfrachtbuchungen ins 21. Jahrhundert zu bringen

In einer Investitionsrunde konnte das junge Unternehmen neuerdings 18, 6 Millionen Dollar an Venture-Capital einsammeln. Die Serie A Runde,wurde von der globalen Venture-Capital Firma Index Ventures angeführt. Beteiligt waren darüber hinaus Next47,  Creandum, Lufthansa Cargo, Point Nine Capital sowie Angel-Investoren wie Tom Stafford von DST Global und Carlos Gonzalez-Cadenas, derzeit Chief Operating Officer von GoCardless und ehemaliger Chief Product Officer von Skyscanner. Martin Mignot und Max Rimpel von Index Ventures leiteten die Investitionsrunde.

Seit die Passagierzahlen infolge der Corona-Pandemie stark zurückgegangen sind, setzen immer mehr Unternehmen auf Luftfracht. Aktuell fliegen nur noch etwa 20 Prozent der Großraumpassagierkapazität, immer öfter werden auch Passagierflugzeuge in Frachtflugzeuge umgebaut. Da traditionellen Wege, Luftfracht per E-Mail oder Telefon zu verkaufen und zu buchen, sehr umständlich sind, reagiert das Unternehmen mit digitalen Tools.

Der Luftfahrtsektor ist auf operative Exzellenz angewiesen, aber seine Backend-Infrastruktur steckt im finsteren Mittelalter fest.Die Plattform von cargo.one trägt nicht nur dazu bei, Luftfrachtbuchungen ins 21. Jahrhundert zu bringen, sondern legt auch den Grundstein für eine komplette Überarbeitung der Funktionsweise der Luftfrachtindustrie, indem sie Daten nutzt, um sowohl Fluggesellschaften als auch Speditionen dabei zu unterstützen, ihren Frachtbetrieb effizienter zu gestalten, betont Max Rimpel, Principal bei Index Ventures.

Foto:Cargo.one

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