Ver.di und BGL unterzeichnen Charta zur Verbesserung der Behandlung von Lkw-Fahrer*innen an den Be- und Entladerampen

Ver.di und BGL unterzeichnen Charta zur Verbesserung der Behandlung von Lkw-Fahrer*innen an den Be- und Entladerampen

BGL plant zukünftig die Prämierung besonders gut bewerteter Be- und Entladestellen von Handels- und Industrieunternehmen.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben gemeinsam die „Charta zur Verbesserung der Behandlung von Fahrer*innen an der Rampe“ von Internationaler Straßentransport-Union (IRU), Europäischem Dachverband der Verlader (ESC) und Europäischer Transportarbeiter-Vereinigung (ETF) unterzeichnet (siehe Anlage).

Die Charta soll dazu beitragen, die Behandlung von Lkw-Fahrer*innen an Be- und Entladestellen zu verbessern. Verlader verpflichten sich u.a. dazu, Lkw-Fahrerinnen und -Fahrern Zugang zu geeigneten Sanitärräumen zu ermöglichen und geschultes Be- und Entladepersonal zur Verfügung zu stellen; Fahrer/innen verpflichten sich u.a. dazu, verspätete oder auch verfrühte Ankünfte frühzeitig vorzumelden und das Rampenpersonal rechtzeitig über ihre verbleibenden Lenk-/Arbeitszeiten bzw. notwendige Pausen zu informieren.

Um auf bereits heute vorbildliche Rampen aufmerksam zu machen, plant der BGL zusammen mit weiteren Verbänden aus Handel, Industrie und Logistikwirtschaft die onlinebasierte Bewertung von Be- und Entladestellen in Industrie und Handel durch die Lkw-Fahrer selbst. Besonders gut bewertete Ladestellen sollen prämiert werden.

Anlage: Charta zur Verbesserung der Behandlung von Fahrer*innen an der Rampe

Foto: Bartosz Wawryszuk

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