Foto: Guardia Civil

Deutschland, Italien und Spanien führen Europas Statistik zu Ladungsdiebstählen an. Millionenverluste in nur einem Monat

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Im Februar 2026 sieht sich die europäische Transportbranche erneut mit einer sich verschlechternden Sicherheitslage bei Ladungen konfrontiert. Der aktuelle Bericht des Cargo Crime Monitor für die EMEA-Region zeigt das Ausmaß der Ladungskriminalität, die weiterhin zu den größten Herausforderungen für globale Lieferketten zählt.

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Daten der TAPA (Transported Asset Protection Association) lassen keinen Zweifel. In nur einem Monat wurden 1.168 Ladungsdiebstähle registriert, und der Gesamtwert der Verluste in Fällen mit beziffertem Wert lag bei fast 166,5 Mio. Euro. Das tatsächliche Ausmaß des Problems könnte jedoch noch größer sein, da in vielen Vorfällen der Wert der Verluste nicht ermittelt werden konnte.

Millionenverluste und Hunderte Vorfälle pro Tag

Die Auswertung der Daten zeigt, wie vielfältig Straftaten sein können, die auf Lieferketten abzielen.

Im Februar 2026 wurden 57 Diebstähle mit einem Schaden von über 100.000 Euro erfasst; der durchschnittliche Verlustwert in dieser Gruppe lag bei 2.846.003 Euro. Der Durchschnitt über alle Vorfälle mit ausgewiesenem Wert betrug 499.850 Euro.

Auf Tagesbasis beliefen sich die Verluste durch Ladungsdiebstahl im Schnitt auf 5.944.649 Euro.

Wo Diebstähle passieren

Die Analyse der Orte zeigt, dass das Problem nicht auf eine einzige Art von Infrastruktur begrenzt ist.

Die meisten Vorfälle wurden erfasst:

  • Unbekannter Ort: 435 Fälle
  • Einzelhandel: 260 Fälle
  • Während des Transports: 206 Fälle
  • Dienstleistungseinrichtungen von Drittanbietern: 62 Fälle
  • Nicht klassifizierte Parkflächen: 38 Fälle

Nicht klassifizierte Parkflächen machen 3,2 % aller Vorfälle aus und bestätigen das anhaltende Risiko, außerhalb kontrollierter Infrastruktur anzuhalten.

Diebstähle aus Einrichtungen und aus Fahrzeugen dominieren

Die Struktur der Straftaten konzentriert sich weiterhin stark auf einige Hauptkategorien:

  • Diebstähle aus Einrichtungen: 490 Fälle (49,8 %)
  • Diebstähle aus Fahrzeugen: 151 Fälle (12,9 %)
  • Raubüberfälle: 91 Fälle
  • Fahrzeugdiebstähle: 67 Fälle
  • Fälschungsbezogene Straftaten: 63 Fälle
  • Überfälle/Entführungen von Ladung und Fahrzeugen: 33 Fälle

Andere Kategorien – darunter Diebstähle von Sattelaufliegern und Containern sowie Betrugsfälle – haben einen geringeren Anteil, bleiben aber für das Gesamtbild des Marktes weiterhin wichtig.

Deutschland, Italien und Spanien führen die unrühmliche Rangliste an

Die Vorfallkarte zeigt eine klare Konzentration der Ereignisse in mehreren Ländern der EMEA-Region.

Die meisten Diebstähle wurden verzeichnet in:

  • Deutschland: 223 Fälle
  • Italien: 105 Fälle
  • Spanien: 96 Fälle
  • Frankreich: 79 Fälle
  • Vereinigtes Königreich: 64 Fälle

Andere Länder der Region melden niedrigere, stärker verteilte Werte, die zusammengenommen dennoch einen bedeutenden Teil der europäischen Statistik ausmachen.

Der Februar 2026 bestätigt, dass Ladungskriminalität in Europa weiterhin weit verbreitet und zugleich breit gestreut ist. Das Ausmaß der Verluste, die Zahl der Vorfälle und ihre geografische Reichweite zeigen deutlich, dass der Druck auf die Transportsicherheit nicht nachlässt und dass Versicherungen sowie Risikomanagement für Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen.

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