DHL Freight setzt weiter auf Digitalisierung und macht einen ersten wichtigen Schritt zur Schaffung eines einheitlichen Transport Management Systems (TMS) für das gesamte Europa-Geschäft. Das IT-System „EVO” – angelehnt an „Evolution” – vereint alle für das Kerngeschäft notwendigen Funktionen. Nach der Implementierung  in Frankreich, soll das System anschließend in der Türkei eingesetzt werden.

EVO ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir in unserem Geschäft von der Digitalisierung profitieren können. Faktoren wie die Verfügbarkeit und die Qualität von Daten werden immer entscheidender. Eine einzige, einheitliche Plattform für ganz Europa steigert unsere Effizienz noch weiter und erleichtert gleichzeitig die tägliche Arbeit für unsere Angestellten. Alle Mitarbeiter können in Echtzeit auf konsolidierte Kundeninformationen zugreifen. Damit schaffen wir Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.Außerdem ermöglicht das System einen hohen Automatisierungsgrad und reduziert den administrativen Aufwand, erklärt Uwe Brinks, CEO DHL Freight.

Basierend auf einem existierenden Grundgerüst wurde EVO vollständig intern entwickelt, um den spezifischen Anforderungen von DHL Freight gerecht zu werden. Mithilfe einer einzigen IT-Plattform können alle Prozesse vom Auftragseingang bis hin zur Rechnungsstellung sowie von der Abholung bis hin zur Zustellung erledigt und international abgestimmt werden.

Erst Frankreich, dann Türkei

In der ersten Dezemberwoche haben wir mit Marne-la-Vallée nicht nur unser letztes, sondern auch eines unserer größten Terminals in Frankreich mit dem neuen EVO Transport Management System verlinkt. Bisher war es ein spannender Weg mit intensiven Schulungen und Review Meetings für unsere Mitarbeiter im ganzen Land. Schon jetzt stellen wir eine höhere Geschwindigkeit und Prozesseffizienz bei der Interaktion unserer Terminals in Frankreich fest. Wir freuen uns nun auf das weitere Rollout und die Vernetzung mit weiteren Ländern, so Claude Brigand, CEO von DHL Freight in Frankreich.

Das TMS wird in den einzelnen europäischen Ländern sukzessiv eingeführt. Die vollständige Implementierung von EVO und der Austausch älterer Systeme sollen bis 2022 abgeschlossen sein.

Foto: Deutsche Post DHL Group

 

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