Die drei Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg werden den digitalen Frachtbrief für den Straßengütertransport (E-CMR) nutzen. Die ersten Tests beginnen am 1. Dezember und dauern drei Jahre. Das Pilotprojekt soll zeigen, wie man unter anderem Kosten sparen kann.

Der niederländische Transporteursverband Transport en Logistiek Nederland (TLN) geht davon aus, dass der Sektor durch den E-CMR jährlich 180 Millionen Euro einsparen kann.

Der digitale Frachtbrief spart Personal und viel Zeit. Im papierlosen Dokumentenmanagement von digitalen Speditionen wird auf Zettelwirtschaft verzichtet. Alle relevanten Papiere werden digital als „elektronisches Dokument” geführt. Das ermöglicht es, schon bei der Auftragsbuchung Zeit zu sparen. Angebote müssen nicht per Telefon, Fax oder Mail eingeholt werden, sondern können per Knopfdruck gebucht werden.

Der Test ist geglückt

Ende Januar hat schon ein Lkw mit einem europaweit gültigen elektronischen Frachtbrief eine Grenze überquert. Bei dem geglückten Test handelte sich um einen Apfelsinen-Transport auf dem Weg von Spanien nach Frankreich. Spanien war eines der ersten Länder, die das e-CMR Protokoll ratifiziert haben.

Je mehr Mitgliedstaaten den digitalen Frachtbrief gebrauchen, umso attraktiver wird er, denn Länder, die den e-CMR einsetzen, haben einen beiderseitigen Nutzen”, sagte Umberto de Prett, Generalsekretär IRU-Generalsekretär der Internationalen Straßentransport Union (IRU).

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