Die Düsseldorfer Christian Theisen und Ralf-Peter Kals bauen Minihotels aus Überseecontainern. So wollen die beiden Unternehmer dem Mangel an Hotels für LKW-Fahrer und immer strengeren Vorschriften entgegenwirken.  Insgesamt sollen in Deutschland 600 solcher Minihotels entstehen.

„Roatel“  ist eine Zusammensetzung der Begriffe „Road“ und „Hotel“. Aus einem Überseecontainer entsteht ein Roatel mit vier Einzelzimmern. Jede Einheit ist kompakt, mobil, variabel aufstellbar und mit anderen kombinierbar, so dass das Angebot flexibel an die Nachfrage angepasst werden kann. Die Roatels sind vor allem für Kraftfahrer, aber auch für Berufspendler, Geschäftsleute und private Reisende gedacht.

Die Mini-Hotels wurden in Zusammenarbeit mit einem deutschen Architekturbüro konzipiert. Wie die Unternehmer versichern, wurden bei der Umgestaltung der Container sowohl die Energieeinsparverordnung (EnEV) als auch sämtliche baurechtlichen Vorgaben eingehalten.

Jedes Roatel-Zimmer ist standardmäßig mit einem komfortablen Bett, Sitzbank, Garderobe und einem eigenem Duschbad mit WC ausgestattet. Darüber hinaus steht dem Gast kostenloses WiFi rund um die Uhr sowie ein TV mit Entertainment-Paket zur Verfügung.

Das Zimmer kann bequem per App oder Web gebucht werden.  Check-in und Check-out erfolgen ebenfalls über das Smartphone.

Insgesamt sollen in Deutschland über 600 solcher Minihotels an Autobahnen entstehen.

Unser erstes ,Roatel’ mit vier Zimmern hat gerade bei Cloppenburg aufgemacht, jetzt kommen Kufstein und Magdeburg, 600 weitere folgen in den nächsten drei, vier Jahren, sagt „Roatel“-Chef Ralf-Peter Kals Bild gegenüber.

Fotos: Roatel

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