eHaul-Projekt: Automatisiertes Batteriewechselsystem für schwere eLKW

eHaul-Projekt: Automatisiertes Batteriewechselsystem für schwere eLKW

Nach fast dreijähriger Vorbereitung ging im November 2020 das Projekt eHaul an den Start. Das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Vorhaben hat zum Ziel, eine automatisierte Batteriewechselstation für schwere Elektro-Lkw zu entwickeln. Hinter dem Projekt steht ein starkes Konsortium.

Acht Partner aus Wirtschaft und Forschung haben sich zusammengeschlossen, um in den nächsten drei Jahren ein automatisiertes Batteriewechselsystem für schwere eLKW zu entwickeln, umzusetzen und im Praxisbetrieb zu erproben. Im Rahmen des Projektes soll ermittelt werden, ob Wechselbatterien eine sinnvolle Alternative im Transportbereich mit Tagestouren über 300 Kilometer sind.

Dies ist nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis zu überprüfen. Aus diesem Grund steht auf dem Plan die Errichtung einer Batteriewechselstation im Süden Berlins. Darüber hinaus hat das Konsortium zwei elektrifizierte Lkw in Auftrag gegeben, die anschließend von zwei Logistikunternehmen im Regelbetrieb eingesetzt werden sollen. .

Das Projekt eHaul steht unter Konsortialführung des Fachgebietes Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung (FVB) der Technischen Universität Berlin. Das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) rundet die wissenschaftliche Begleitung des Projektes ab. Überdies bewegt sich die zu entwickelnde Technologie  an der Schnittstelle zahlreicher Kompetenzfelder. Daher nehmen an dem Projekt auch mehrere Wirtschaftsunternehmen teil: die IBAR Systemtechnik GmbH, die Robert Bosch GmbH, die Unitax Pharmalogistik GmbH, sowie die Urban Energy GmbH. Künftig soll sich der Initiative auch die Reinert Logistic GmbH & Co KG anschließen.

Das Investitionsvolumen des Projekts eHaul, das bis Ende September 2023 laufen wird, beträgt rund 6,5 Millionen Euro. Es wird durch das BMWi gefördert. Teilweise wird es auch aus Eigenmitteln der Partner finanziert.

Foto: eHaul / TU Berlin

 

 

 

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