Dieser nachhaltige Riese ist ab heute in den Niederlanden im Einsatz. Das ist ein Durchbruch, da dieser E-Brummi bei der Reichweite mit einem vergleichbaren Diesel mithalten kann. Eine bisher schwierige Kombination.

Wie die niederländische Unternehmensorganisation für Transport und Logistik TLN berichtet, ist der Lkw eine Initiative von BREYTNER und HN Post & Zonen. Die Realisierung dieses Projekts war dank der Unterstützung durch ein Programm des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft möglich.

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Ein vielseitig einsetzbares Allround-Talent

Der LKW wird für verschiedene logistische Abläufe eingesetzt. Mit seiner Reichweite von 150 km wird er schwere Pflastersteine des Herstellers Struyk Verwo Infra in Rotterdam befördern. Aber auch den Supermarktvertrieb für PLUS Retail und den Containertransport im Rotterdamer Hafen. Zum Beispiel wird beim Transport von Pflastersteinen zum Be- und Entladen ein offener Sattelauflieger an die Zugmaschine angehängt. Für den Transport der Produkte zu den Supermärkten wird ein Standard-Sattelauflieger verwendet.

Ein umweltfreundlicher Riese unter den Lkw

Es ist nicht der erste Lkw, der elektrisch fährt. 2017 stellte das friesische Transportunternehmen Boonstra einen 44-Tonnen-Lkw mit einer Reichweite von 100 Kilometern vor. Bekannte Lkw-Hersteller wie DAF stellen inzwischen auch elektrische Lkws her, allerdings mit geringerem Gesamtgewicht.

Mit dem ersten 50-Tonnen-Lkw haben wir die Grenzen erneut überschritten. Wir zeigen, dass immer mehr Warenströme nachhaltig transportiert werden können.”, sagt Marie-Jose Baartmans von Breytner.

Intelligente Anpassungen

Trotz der eingeschränkten Reichweite im Vergleich zu Dieselfahrzeugen können wir diesen Lkw durch intelligente Logistikprozesse optimal nutzen. Für uns macht das Lust auf mehr.”, so der CEO von HN Post & Zonen, der Dé Post.

Mehr Erfolg durch gute Zusammenarbeit

Interessanterweise weist TLN darauf hin, dass es alles andere als einfach ist, einen 50-Tonnen-Elektro-Lkw in Betrieb zu nehmen.

„Wer denkt, dass es einfach nur darum geht, eines zu kaufen und es auf die Straße zu schicken, wird enttäuscht sein”, kommentiert die Organisation.

Denn an dem Projekt, waren nicht weniger als 16 verschiedene Subjekte, sowohl öffentliche als auch private beteiligt. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es, die Elektro-Zugmaschine optimal zu nutzen.

Foto: TLN

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