Die britische Zeitung „Financial Times” hat ein Ranking von 100 Unternehmen erstellt, die sich durch fortgeschrittene Digitalisierung und Innovation in Europa auszeichnen. Auf der Liste ist unter anderem Girteka Logistics vertreten.

Nach Angaben der Tageszeitung führen die im Ranking aufgeführten Unternehmen und Personen aus der Geschäftswelt in puncto Entwicklung Europas in Hinsicht auf  digitale Transformation in Unternehmen und Einführung neuer Technologien in die Geschäftswelt.

Nicht nur Blockchain und Internet der Dinge

Unter  Unternehmen, die ihre Arbeitsweise mithilfe von digitalen Technologien zu ändern versuchen, wurden zwei Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche erwähnt. Die Rede ist  von Asti Technologies – einem spanischen Unternehmen, das „autonome Fahrzeuge entwickelt hat, die Waren von Kunden in Fabriken und Lagerhäuser transportieren” und der litauischen  Transportfirma Girteka.

Letztere führte Ende März in seinen Fahrzeugen ein Flottenmanagementsystem „Transics” ein, das Daten von Fahrzeugen und Anhängern des Unternehmens in Echtzeit sammelt und übermittelt.

Das System funktioniert auch via App auf Handys, so dass die Kommunikation mit dem Fahrer auch dann möglich ist, wenn dieser sich gerade nicht im LKW befindet – heißt es in einer Pressemitteilung der Firma.

Wie wir von Kristian Kaas Mortensen von der Girteka-Pressestelle erfahren haben, hat die Implementierung des Systems in der gesamten Flotte bereits in diesem Jahr begonnen, wird jedoch bis Anfang 2019 andauern.

Darüber hinaus wurden auch im Ranking von „Financial Times” der norwegische AutoStore, der erfolgreich Roboter zur Steigerung der Lagerkapazitäten einsetzt, und das deutsche Unternehmen Imperial Logistics, das Blockchain-Technologie und das Internet der Dinge zur Unterstützung der Kunden bei der Verwaltung der Lieferkette verwendet, aufgelistet.

Foto: Girteka

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