Gute Nachrichten für LKW-Fahrer – Ende des Dauerstaus auf der A4 am Dreieck Nossen

Seit Monaten quälen sich Kraftfahrer im Stau auf der A4 wegen der Bauarbeiten bei Nossen und des erlassenen Ausweichverbots. Doch nicht mehr lange, denn die Arbeiten auf dem Autobahnteilstück sollen früher fertig werden als geplant.

Gute Nachrichten für LKW-Fahrer – Ende des Dauerstaus auf der A4 am Dreieck Nossen
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Die Sanierung der beiden Brücken am Dreieck Nossen hat Fahrer und Arbeiter Nerven gekostet. Jetzt sollen die eingesetzten Teile weitere 25 Jahre ohne Bauarbeiten standhalten. Wenn keine Verzögerungen dazu kommen, stehen ab morgen den 20. August wieder sechs Fahrspuren in beiden Richtungen zur Verfügung. Danach gebe es nur noch Restmarkierungsarbeiten teilte die Autobahn GmbH der MDR Sachsen mit.

Die zwei Brücken wurden komplett saniert, wodurch sich regelmäßig lange Staus auf der A4 und A14 bildeten. Hier kam es leider auch immer wieder zu schweren Unfällen. Dieser Abschnitt wird als der berühmte Stau-Hotspot Sachsens genannt.

Ausbau der A4 auf acht Spuren

Rund 100.000 Fahrzeuge fahren laut sächsischem Verkehrsministerium täglich auf der A4 zwischen Nossen und Wilsdruff entlang. Um der zunehmenden Verkehrsbelastung auf der A4 gerecht zu werden, soll diese auf 86 Kilometern ausgebaut werden. Zwischen den Autobahndreiecken Nossen und Dresden-Nord soll der Verkehr dann auf acht Fahrstreifen, zwischen dem Dreieck Dresden-Nord und der Anschlussstelle Bautzen-Ost auf sechs Fahrstreifen rollen.

Die Autobahn 4 ist die wichtigste Verkehrsader in Sachsen. Der bedarfsgerechte Ausbau der Autobahn ist ein wesentlicher Baustein, um die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Lausitz weiter zu verbessern. Ich freue mich, dass die DEGES nun von Bautzen aus den Ausbau der A4 voranbringen wird, betonte Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Das Bundesverkehrsministerium hatte der Aufnahme der Planungen für den Ausbau der A4 zwischen dem Autobahndreieck Nossen und Bautzen-Ost im August 2019 zugestimmt. Die Baukosten belaufen sich nach Schätzung auf rund 1,23 Milliarden Euro. Der Ausbau auf acht Spuren wird jedoch nicht vor 2030 beginnen.

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