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Erfolgreiches erstes Halbjahr: Sechs Monate nach Markteintritt zählt die Sharehouse GmbH & Co. KG bereits 150 Logistiker auf ihrer Plattform. Das Start-up aus Berlin vermittelt über einen digitalen Marktplatz deutschlandweit Lagerfläche. Spediteure und Logistikdienstleister bieten auf der Website freie Kapazitäten an und Unternehmen können ihre Güter dort kurzfristig unterbringen. Dabei bietet die Plattform vollständige Preistransparenz.

Zurzeit stehen über 800.000 Palettenstellplätze zur Verfügung, Tendenz steigend. Zudem plant Sharehouse, neben der reinen Vermittlung von Lagerflächen weitere Dienstleistungen anzubieten.

Wir haben eine hervorragende Resonanz sowohl von Seiten der Anbieter als auch der Nachfrager, sagt Jörg Klöpper, Geschäftsführer der Sharehouse GmbH & Co. KG.

Täglich melden neue Nutzer freie Kapazitäten an, die sich auf verschiedene Lagertypen verteilen. Sharehouse bietet alle gängigen Lagerklassen an, von dem überdachten Außenlager über Regal- und Fachbodenlager bis hin zum Gefahrgut- oder Tiefkühllager. Über die Plattform haben neben kleinen und mittelständischen Betrieben bereits DAX-Unternehmen passende Lagerflächen gefunden und gebucht.

Die Plattform funktioniert nach dem Prinzip der Sharing Economy: Unternehmen, die Lagerfläche benötigen, geben ihre spezifischen Anforderungen online ein und erhalten umgehend eine Liste mit dazu passenden verfügbaren Lagern. Diverse Filter, zum Beispiel nach Lagertypen, Zertifizierungen oder Ausstattung, ermöglichen eine bedarfsgerechte Suche. Die Buchung der Lagerfläche erfolgt ebenfalls direkt über das System.

Im Vergleich zu anderen Plattformen dieser Art ist Sharehouse deutlich transparenter, sagt Klöpper.

Die Suchergebnisse liefern auf einen Blick alle für den Suchenden relevanten Faktoren wie Kosten, Betriebszeiten, Verkehrsanbindung oder Branchenerfahrung. Auch die Kontaktdaten des Lagerbetreibers werden direkt angezeigt.

 

Sharehouse treibt die Digitalisierung in der Lagerlogistik voran

Nach dem erfolgreichen Start sollen jetzt die Nutzerzahlen und das Leistungsportfolio ausgebaut werden. Bis Juni 2019 möchte das Start-up 1.000 Lagerhallen anbinden. Langfristig soll Sharehouse wie ein Warehouse-Management-System zur vollständigen Automatisierung der Lagerplatzverwaltung funktionieren. Geplant ist auch, Mehrwert-Dienstleistungen über den digitalen Marktplatz anzubieten.

Mit unserer Plattform senken wir die Hürden für den Einstieg in ein digitales, zukunftsfähiges Geschäftsmodell. Gerade für KMU werden wir damit zum Enabler, sagt Klöpper.

Zurzeit testet das Start-up verschiedene Tools und beobachtet die Marktentwicklung mit dem Ziel, die Plattform noch komfortabler zu gestalten.

 

Foto: Pixabay/geralt

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