Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Mutation auf Nerzfarmen in der dänischen Region Nordjütland wurden sieben Gemeinden gesperrt. Die Slowakei verlängert wiederum die Ausgangssperre.

Sieben Gemeinden in Nordjütland wurden heute gesperrt, weil auf Nerzfarmen in der Region eine neue Mutation des Coronavirus auftrat. Die lokalen Behörden befürchten, dass sie in Zukunft gegen Impfstoffe resistent sein könnte, und beschlossen daher, eine Sperrung in den Gemeinden Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Vesthimmerland, Thisted und Læsø einzuführen. Die Bürger dieser Gemeinden müssen bis zum 3. Dezember zu Hause bleiben. Restaurants und Bars wurden ebenfalls geschlossen. Geöffnet bleibt nur die Autobahngastronomie.

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Quelle: Politi.dk

Nach Angaben des dänischen Frachtführerverbandes DTL werden die Fährhäfen Frederikshavn und Hirtshals mit Verbindungen nach Schweden und Norwegen in Nordjütland in Betrieb sein. Es wird jedoch empfohlen, dass Fahrer, die die betroffenen Gemeinden befahren, diese so schnell wie möglich verlassen.

Dabei ist es wichtig, dass aufgrund der Lage auf dänischen Farmen sind Fahrer, die aus Dänemark nach Großbritannien zurückkehren, nicht von der Verpflichtung ausgenommen, sich einer 14-tägigen Quarantäne zu unterziehen.

Ausgangssperre in der Slowakei

Die slowakische Regierung hat beschlossen, die Ausgangssperre bis zum 14. November zu verlängern, teilt der slowakische Verband der Transportunternehmen CESMAD SLOVAKIA mit. Diese Mobilitätsbeschränkung gilt nicht für Berufskraftfahrer, solange sie weniger als 48 Stunden im Land bleiben, erklärt die Organisation. LKW-Fahrer müssen ihre Reise mit einer von der Europäischen Kommission veröffentlichten Bescheinigungsvorlage begründen.

Foto:  Polícia Slovenskej Republiky/Facebook

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