Die Pläne der Bundesregierung, im Zusammenhang mit den Sparmaßnahmen die Lkw-Maut auszuweiten, sorgen für Empörung bei den Betroffenen. Die Zusage der Koalition, in dieser Legislaturperiode die Lkw-Maut nicht zu erhöhen, müsse verlässlich bleiben und auch eine Ausdehnung der Maut auf weitere Bundesstraßen einschließen, forderte der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL).

Der Mettmanner Logistikunternehmer Heinz Scharrenberg ergänzt: "Jetzt wird für uns die Belastung unerträglich. Denn es wird gerade im regionalen Lastverkehr extrem schwer, höhere Kosten auch an Abnehmer weiterzugeben."

Tatsächlich rechnet der VSL NRW mit rund 6000 Euro pro Jahr an zusätzlichen Kosten für einen durchschnittlichen Lkw der Klasse Euro III, wenn die Maut künftig auch für das Befahren vierspuriger Landstraßen fällig wird. Die bisherige Maut für Autobahnen kostet bereits rund 20.000 Euro pro Lkw und Jahr, schätzt der Verband.

 

Autor: Koliński Peter

Ursprung: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Plaene-fuer-Ausweitung-der-Lkw-Maut-sorgen-fuer-Streit_aid_864867.html

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