Eine vom Ministerium für Inneres und Verwaltung erlassene Verordnung tritt am Samstag, dem 5. April 2026, in Kraft und verlängert die derzeitigen Grenzkontrollen bis zum 1. Oktober 2026. Die Entscheidung ist durch die anhaltende Bedrohung durch illegale Migration begründet und hat erhebliche Auswirkungen auf den Straßentransport, insbesondere für internationale Frachtführer. An der polnisch-deutschen Grenze sollen Kontrollen an rund 50 Standorten durchgeführt werden, an der polnisch-litauischen Grenze an 13 Standorten.
Die Kontrollen werden vom Grenzschutz mit Unterstützung der Polizei sowie Soldaten der Territorialen Verteidigungskräfte durchgeführt. In der Praxis bedeutet das stichprobenartige Kontrollen von Fahrzeugen und Personen, die die Grenze passieren. Fahrer müssen mit Verzögerungen rechnen, insbesondere zu Stoßzeiten, was sich auf Transportpläne auswirken kann.
Zur Erinnerung: Kontrollen an Polens Grenzen wurden am 7. Juli 2025 zunächst für einen Monat eingeführt und anschließend um zwei Monate verlängert – vom 6. August bis zum 4. Oktober 2025. Die derzeit geltende Verordnung verlängerte die Kontrollen um ein halbes Jahr – vom 5. Oktober 2025 bis zum 4. April 2026.
Solche Maßnahmen können den Transitverkehr in der Region zusätzlich belasten, wenn sich Wartezeiten und Umleitungen auf internationale Routen auswirken.








