Schleswig Holstein befreit Beschäftigte im Transportsektor von Quarantänepflicht. Auch Bayern will so einer Lösung folgen

Schleswig Holstein befreit Beschäftigte im Transportsektor von Quarantänepflicht. Auch Bayern will so einer Lösung folgen

Schleswig-Holstein befreit Beschäftigte im internationalen Transportsektor bei ihrer Rückreise aus Risikogebieten von der Quarantäne-Pflicht. Überdies müssen sie keinen negativen Corona-Test vorlegen. Auch Bayern will die 72-Stunden-Regelung für die Güter- und Personenbeförderung lockern und die Quarantänepflicht abschaffen.

Die neue Sonderregelung in Schleswig-Holstein hängt mit den neulich geänderten Corona-Einreisebestimmungen der Quarantäne-Verordnung des Landes zusammen, deren Gültigkeit  bis zum 20. Dezember 2020 festgelegt wurde. Die Befreiung von der Quarantäne-Pflicht betrifft aber nur die Personen, die keine Corona-Symptome aufweisen. Sie sind auch verpflichtet, den regelmäßigen Grenzwechsel sowie die Einhaltung der Schutz- und Hygienekonzepte von Arbeitgeber, Auftraggeber oder Bildungseinrichtung zu bescheinigen.

Auch Bayern will jetzt die bisherigen Auflagen für den Transportsektor lockern

Ende Oktober hat Bayern die Einreise-Quarantäne-Verordnung verschärft. Damit ist ab dem 8.November eine zehntätige Quarantäne für alle bayerischen Rückkehrer sowie Einreisende Pflicht.  Von der Verordnung gibt es einige Ausnahmen, zu Beispiel die 72-Stunden-Regelung für die  Güter- und Personenbeförderung, laut der Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, und sich in Bayern weniger als 72 Stunden aufhalten, sich nicht in Quarantäne begeben müssen.Wird dieser Zeitraum überschritten, wird jedoch die Quarantänepflicht geltend.

Medienberichten zufolge will Bayern nun auch die 72-Stunden-Regelung lockern und  die Quarantänepflicht für die oben genannten Gruppe abschaffen.  Das Portal verkehrssrundschau.de beruft sich hierbei auf einem Bericht einer Kabinettssitzung vom 26. November.

Wann die neuen Regelungen in Kraft treten, ist noch nicht bekannt.

Foto:pixabay/OrnaW/public domain

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