Hamburger Hafen verbessert das LKW-Slotbuchungsverfahren

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Bereits Ende November 2017 hat der Hamburger Hafen das Slotbuchungsverfahren SBV für LKW-Transporte eingeführt. Jetzt wird das SBV-System weiterentwickelt, da dieses von manchen Fuhrunternehmen unangemessen genutzt wird.

Hamburger Hafen verbessert das LKW-Slotbuchungsverfahren
Foto: HHLA / Thies Rätzke Container-Trucks der HHLA-Tochter CTD werden am automatisierten Blocklager des Terminals Burchardkai abgefertigt.

Mit Hilfe des Slotbuchungsverfahrens SBV können LKW-Transporte gleichmäßiger über den Tag verteilt werden, indem Fuhrunternehmer mit den Terminals, Depots und den teilnehmenden Behörden konkrete Zeitfenster für ihre Containeranlieferungen und -abholungen verabreden müssen. Das soll Rückstaus vermeiden und die Mengen an die Kapazitäten der Containerterminals anpassen.

Nach Angaben der Hamburger Hafen Logistik AG HHLA buchen einige Fuhrunternehmen jedoch deutlich mehr Slots als letztlich benötigt werden. Die gebuchten und nicht genutzten Slots werden häufig nicht wieder freigegeben, somit können anderen Unternehmen diese nicht nutzen und diese Kapazitäten verfallen schlichtweg ungenutzt.

HHLA kündigt die Einführung von Truck FIT an, um faire Rahmenbedingungen für alle Beteiligten herzustellen. Somit soll die Weiterentwicklung des SBV-Systems allen Teilnehmern ein gleichberechtigtes Planen und Buchen von Slots ermöglichen, indem die Daten allen systemisch zur Verfügung gestellt werden und die Auswertung sowie Kontingentierung automatisiert erfolgt, heißt es seitens des Unternehmens.

Die Einführung von Truck FIT startet zum 31.01.2022. In der Folgewoche steht den betroffenen Fuhrunternehmen ein Kontingent an Slots zu den Hauptverkehrszeiten zur Verfügung und in den Nebenverkehrszeiten kann frei gebucht werden.

Zudem wird ab dem 14.02. das Umbuchen von Slots nicht mehr möglich sein. Auch das Tauschen von Slots wird verhindert, das soll jedoch erst im Laufe Q1 2022 eintreten.

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