Smarte Liefer- und Ladezonen in Hamburg

Smarte Liefer- und Ladezonen sollen die Lösung für die Problematik mit den Lieferfahrzeugen sein, die auf der Straße in zweiter Reihe parken und somit den Verkehrsfluss behindern. Es handelt sich um sogenannte Smarte Liefer- und Ladezonen – kurz „SmaLa“.

Smarte Liefer- und Ladezonen in Hamburg
Manuel Alvarez/Pixabay

Ein erster Pilotversuch mit vier Ladezonen wurde in Hamburg/Bezirk Mitte letzte Woche gestartet.

Über eine App können Lieferanten oder Paketdienste eine passende, freie Ladezone finden und reservieren. In Zeiten, in denen die Ladezonen nicht benötigt werden – etwa ab 17 Uhr – sollen sie als Parkplatz dienen. Das Ziel ist weniger Suchverkehr, ein besserer Verkehrsfluss, und damit geringere Schadstoff-Emissionen, als auch Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Hamburg ist hier bundesweit Vorreiter und zeigt, wie man mit dem cleveren Einsatz von Digitalisierung einen echten und sichtbaren Mehrwert für Stadt und Bürger schaffen kann,” sagte Wirtschaftsstaatsrat Andreas Rieckhof beim Start des Pilotenprojekts.

Sollten sich die Smarten Liefer- und Ladezonen bewähren, soll das Projekt bis Ende 2023 in einer zweiten Phase auf bis zu 25 Zonen mit bis zu 50 Lieferplätzen ausgeweitet werden.

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