Laut den neuesten Prognosen des belgischen Instituts für Straßentransport und Logistik (ITLB) werden die Kosten für den Inlands- und Auslandsverkehr ab 2019 in Belgien steigen. Einer der Gründe ist die Erhöhung der Mautgebühren in Deutschland.

Für den Inlandsverkehr prognostiziert ITLB, dass die Kosten von 5,52 auf 6,39 Prozent steigen werden. Der Auslandsverkehr wird im Schnitt zwischen 3,60 und 6,08 Prozent steigen. Diese Zahlen liegen deutlich über den Prognosen der ITLB der Vorjahre.

Der Bericht beschreibt auch die prognostizierten Steigerungen auf einzelnen Routen. So steigt der Transport von Belgien nach Deutschland sogar um 6,08 Prozent, von Belgien nach Frankreich um 4,42 Prozent. Die geringsten Steigerungen werden auf der Strecke Belgien – Spanien prognostiziert (Anstieg um 3,83 Prozent).

Zum ersten Mal berücksichtigte das Institut auch die Kosten, die den Unternehmen durch den Rückgang der Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesen Strecken um 2 km / h und die damit verbundenen Staus entstehen.

Die Prognose beinhaltet unter anderem folgende Parameter:

– Indexierung der Vergütung am 1. Januar 2019 um 2,10 Prozent,

– steigende Kraftstoffpreise, die durchschnittlichen Erhöhungen der letzten 5 Jahre (bis 1. November 2018) entsprechen;

– Erhöhung der Mauttarife in Deutschland, die am 1. Januar 2019 in Kraft treten wird,

– Indexierung der wallonischen Steuer um 2,3 Prozent ab 1. Januar 2019;

– Erhöhung der Mautgebühren für Autobahnen in Frankreich um durchschnittlich 1,60% sowie in Italien und Spanien;

– die erwartete Erhöhung der Mautgebühren für den Fréjus-Tunnel (an einer der wichtigsten transalpinen Transportrouten zwischen Frankreich und Italien) ab dem 1. Januar 2019;

– Kosten im Zusammenhang mit erhöhten Verzögerungen aufgrund einer durchschnittlichen Geschwindigkeitsreduzierung von 2 km / h für jeden Zielort.

Foto: wikiemdia.com

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