Foto: Voltix

Voltix eröffnet 1,5-MW-Ladehub für E-Lkw in Vierzon

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Voltix hat in Vierzon in Zentralfrankreich seinen ersten öffentlichen Ladehub für schwere Elektrofahrzeuge eröffnet. Die Anlage bietet an jedem Ladepunkt bis zu 1,5 Megawatt und ist damit die bislang leistungsstärkste ihrer Art im Land. Gleichzeitig bildet sie den Auftakt für ein Netz aus 50 Lkw-Ladestationen in Frankreich und Deutschland, das bis 2028 entstehen soll.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Die wichtigsten Punkte

  • In Vierzon sind derzeit vier Ladepunkte in Betrieb. Ihre Zahl soll später auf acht steigen.
  • Jeder Ladepunkt liefert bis zu 1,5 Megawatt und ist für CCS- sowie MCS-Anschlüsse ausgelegt.
  • Laut Voltix lässt sich ein kompatibler Elektro-Lkw innerhalb von 30 bis 45 Minuten aufladen.
  • Der Ladehub liegt am Schnittpunkt der Autobahnen A20, A71 und A85.
  • Bis 2028 will Voltix insgesamt 50 Stationen in Frankreich und Deutschland errichten.

Vierzon soll künftig acht Ladeplätze für E-Lkw bieten

Derzeit verfügt der Standort in Vierzon über vier betriebsbereite Ladepunkte. In einer zweiten Ausbaustufe soll sich diese Zahl verdoppeln. Alle Ladeplätze werden sowohl CCS- als auch MCS-Anschlüsse unterstützen. Das MCS-System ist für besonders hohe Ladeleistungen bei Nutz- und Industriefahrzeugen vorgesehen.

Mit bis zu 1,5 Megawatt pro Ladepunkt kann ein kompatibler Elektro-Lkw laut Voltix in 30 bis 45 Minuten geladen werden. Damit sollen Transportunternehmen die Ladepausen besser mit den gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten für Fahrer verbinden können.

Bei der Eröffnung waren auch mehrere Lkw-Hersteller vertreten. Renault Trucks, Volvo Trucks, Daimler Truck, Scania und MAN zeigten schwere Elektrofahrzeuge, die für das Laden per MCS geeignet sind.

Strategischer Standort an wichtigen Fernverkehrsachsen

Für Vierzon sprach vor allem die Lage im französischen Autobahnnetz. Der Standort befindet sich in der Nähe der A20, A71 und A85 – drei wichtigen Verkehrsachsen für den Gütertransport.

Von hier aus bestehen Verbindungen auf mehreren Korridoren zwischen Paris und Toulouse, Clermont-Ferrand, Tours sowie der Atlantikküste. Voltix will auf diesen stark genutzten Fernverkehrsstrecken schnelle Lademöglichkeiten für den Güterverkehr bereitstellen. Für Betreiber schwerer Lkw sind Reichweite und Standzeiten entscheidende Faktoren im täglichen Einsatz.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur fällt in eine Phase, in der der Markt für Elektro-Lkw weiter wächst. Bei der Eröffnung vorgestellte Zahlen zeigen, dass sich die Zulassungen elektrischer Lkw seit 2021 verdreißigfacht haben.

Netz mit 50 Stationen bis 2028 geplant

Der Ladehub in Vierzon ist als erster Baustein eines deutlich größeren Netzes gedacht. Bis 2028 möchte Voltix 50 Stationen in Frankreich und Deutschland in Betrieb nehmen und damit Schritt für Schritt eine umfassende Versorgung für elektrische Nutzfahrzeuge schaffen.

Unterstützt wird das Vorhaben durch eine Investition von 90 Millionen Euro von VINCI Concessions, Épopée Gestion und ADEME Investissement. Das Kapital soll den Ausbau der Ladeinfrastruktur für den schweren Straßengüterverkehr beschleunigen.

Zusätzlich erhält der Standort in Vierzon eine europäische Kofinanzierung im Rahmen des Projekts DRIVE-FR. Die Förderung erfolgt über die Connecting Europe Facility und unterstützt Ladeinfrastruktur entlang des transeuropäischen Verkehrsnetzes.

Mit der Eröffnung in Vierzon geht Voltix den Schritt von einem einzelnen Pilotstandort hin zu einem grenzüberschreitenden Netz. Ein solcher Ausbau ist entscheidend, damit Elektro-Lkw künftig auch auf nationalen und internationalen Fernverkehrsrouten eine größere Rolle spielen können.

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