Aus Angst vor dem Coronavirus hat ein deutscher LKW-Fahrer seinen LKW am Brenner vor der Grenze zu Italien stehen lassen.

Von dem Vorfall berichtete zuerst der italienische Verkehrsverband Conftrasporto auf seinem Facebook-Profil. Letzte Woche Mittwoch hat ein deutscher LKW-Fahrer, der Baumaterialien nach Italien transportierte, vor der Grenze zu Italien die Weiterfahrt verweigert und den LKW am Brenner stehen lassen.

Als  Grund für diese Entscheidung nannte der Mann Angst vor dem Coronavirus.

La notizia che abbiamo pubblicato ieri ha suscitato qualche reazione incredula, col dubbio che si trattasse di una fake news. Ce lo saremmo augurato, ma purtroppo non è così… Conftrasporto

Posted by Uomini e Trasporti on Thursday, March 5, 2020

Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland soll derzeit auf der Suche nach einem Ersatzfahrer, berichtet die Verkehrsrundschau.

Arbeitnehmer sind verunsichert

Viele Arbeitnehmer, die für Dienstreisen oder Projekte in China oder Italien vorgesehen sind, reagieren verunsichert und fragen sich, ob sie die Reise antreten müssen.

Das sagt der BDAE dazu:

Sofern eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung eines Arbeitnehmers bei einer Dienstreise zu erwarten ist, dürfen Arbeitnehmer sich laut Paragraf 106 der Gewerbeordnung weigern, eine Dienstreise in betroffene Gebiete anzutreten, ohne dass sie arbeitsrechtliche Sanktionen zu befürchten haben, weiß Omer Dotou, Leiter der Abteilung Global Mobility Services beim BDAE.

Foto: pixabay/leo2014/public domain

Zusammenarbeit: Agnieszka Kulikowska-Wielgus

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