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Nicht vor Weihnachten, wie man früher informiert hat, sondern erst im Januar wollen auf einem Verkehrsgipfel die EU-Kommission, Bayern und Tirol über die umstrittenen Lkw-Blockabfertigungen bei Kufstein-Nord beraten – berichtet „Der Standard”.

Tirol führt die Lkw-Blockabfertigung an der Grenze in Kufstein durch. Ziel der Blockabfertigung ist, den Verkehr auf den Transitstrecken zu begrenzen. Dagegen protestiert Deutschland, insbesondere Bayern, weil die Maßnahme zu kilometerlangen Staus und Verkehrsbehinderungen auf deutscher Seite führt.

Die erneute Blockabfertigung von Lastwagen hat am Montagmorgen zu einem Stau auf der Inntalautobahn 93 geführt. Vor Kufstein standen Fahrer auf einer Länge von etwa acht Kilometern, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Die Beamten hatten bereits vorab mit großen Verkehrsbehinderungen zu Wochenbeginn gerechnet.

Mit der Blockabfertigung am Samstag und Montag wollte die Tiroler Landesregierung nach einem Feiertag am Freitag und nach dem Sonntagsfahrverbot Staus im Großraum Innsbruck und Richtung Brenner verhindern. Der Transitverkehr sollte demnach bei mehr als 250 Lkw pro Stunde ausgebremst und gegebenenfalls vor der Grenze angehalten werden.

Das Problem wird wahrscheinlich in der zweiten Woche im Januar das Problem bei einem „Brenner-Gipfel” in München besprochen. Daran werden nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums Deutschland, Österreich und Italien unter der Leitung der EU-Kommission teilnehmen.

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