Seit letzten Mai gelten in Hamburg auf zwei stark befahrenen Straßen Diesel-Fahrverbote. Doch die gewünschten Resultate,  was die Luftqualität angeht, fehlen, berichtet jetzt Die Welt.

Ab dem 31. Mai gelten Diesel- Fahrverbote auf zwei Straßenabschnitten im Stadtteil Altona-Nord :gesperrt ist ein 580 Meter langer Abschnitt der Max-Brauer-Allee und ein 1600 Meter langer Abschnitt der Stresemannstraße (gilt nur für LKW). Betroffen vom Verbot sind LKW und PKW, die die Abgasnormen von Euro 1 bis Euro 5 erfüllen.Vom Fahrverbot ausgenommen sind PKW und LKW der Klasse Euro 6.  Verkehrsteilnehmer, die gegen das Verbot verstoßen,  müssen mit einem Strafgeld in Höhe von 75 Euro rechnen.

Hamburg zieht Bilanz

Nach sieben Monaten ist es nun an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Diese ist nicht gerade positive:  wie es sich nun herausstellt, ist die NO2-Konzentration in der Kieler Straße konstant geblieben (44 µg/m³),  an der Max-Brauer-Allee (46 µg/m³) ist der Wert auf dem Vorjahresniveau. Lediglich an der Habichtstraße sank die NO2-Konzentration 2018 auf 55 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (µg/m³, Vorjahr 58 µg/m³) und auch an der Stresemannstraße lag der Wert bei 45 µg/m³ (Vorjahr 48 µg/m³) ist damit ebenfalls gesunken.

 

 

Foto: Wikimedia/Frank M. Rauch CCA-SA 3.0

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