Ewals Cargo Care

Ewals will Vos Transport Group übernehmen und Stückgutnetz ausbauen

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Ewals Cargo Care will die ebenfalls niederländische Vos Transport Group übernehmen. Damit würde eine familiengeführte europäische Logistikgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 850 Millionen Euro entstehen.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Ewals begründet den Schritt mit dem Ziel, die Position im europäischen Transportmarkt auszubauen. Das multimodale Full-Truckload-Geschäft (FTL) von Ewals soll mit den Stärken der Vos Transport Group in Teilladungen (LTL) und Sammelgut gebündelt werden.

Dabei geht es um die Vos Transport Group – nicht zu verwechseln mit Vos Logistics aus Oss, das nach früheren Angaben im Laufe dieses Jahres von Frankreichs Jacky Perrenot übernommen wurde. Die Vos Transport Group ist seit mehr als 75 Jahren am Markt und bietet europaweite Transportleistungen an. Das Netzwerk umfasst die Benelux-Länder, Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und Frankreich. Bedient werden unter anderem Branchen wie Automotive, FMCG, Lebensmittel, Stückgut, Verpackung, Handel und Industriegüter; zudem gehören ADR-Transporte zum Angebot.

Nach Angaben von Ewals soll die Vos Transport Group innerhalb von Ewals Cargo Care als eigenständige Geschäftseinheit weitergeführt werden und in die Division „Part Loads“ wechseln. Beide Unternehmen stellen eine schrittweise Integration in Aussicht und verweisen auf Kontinuität für Mitarbeitende, Kunden und Partner.

Ewals würde mit dem Zukauf zusätzliches Volumen für das europäische Netzwerk erhalten – in einer Phase, in der viele Speditionen und Logistikdienstleister grenzüberschreitende Kapazitäten absichern, ihre Netzabdeckung verdichten und Strassentransporte stärker mit multimodalen Optionen kombinieren.

Zudem kündigt Ewals an, weiterhin in Lkw, Trailer und Cross-Docks sowie in Fahrzeuge mit alternativen Antrieben investieren zu wollen – darunter elektrische und wasserstoffbetriebene E-Lkw. Außerdem verweist das Unternehmen auf neue multimodale Korridore sowie den Einsatz längerer Fahrzeugkombinationen, wo dies rechtlich zulässig ist.

Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Zu finanziellen Details machen die Unternehmen keine Angaben.

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