Französische Gewerkschaften bereiten einen landesweiten Streik vor. „Brutale Verschlechterung der Arbeitsbedingungen”

Französische Gewerkschaften bereiten einen landesweiten Streik vor. „Brutale Verschlechterung der Arbeitsbedingungen”

Die Gewerkschaften CFDT, CGT, FO, CFTC und CFE-CGC, zu denen unter anderem Mitarbeiter des Transportsektors – einschließlich Lkw-Fahrer – angehören, fordern „alle Arbeitnehmer” auf, am 1. Februar an einer landesweiten Protestaktion teilzunehmen. Sie wollen gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der Fahrer protestieren. Darüber berichten französische Medien.

Wie französische Medien berichten und die gemeinsame Erklärung der Gewerkschaften zitieren, fordern die oben genannten Organisationen die französische Regierung auf, angesichts der „Angst aller Mitarbeiter” der Transportbranche, die seit mehreren Monaten unter der „allmählichen und brutalen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen” leiden, „wirklich wirksame Maßnahmen” zu ergreifen. Schwierige Arbeitsumstände werden unter anderem durch die Epidemie und die wirtschaftliche Lage Frankreichs verursacht.

Die Gewerkschaften bestehen auf einem Treffen mit dem französischen Verkehrsminister. Sie betonen, dass zahlreiche „heiße Themen” wie z. B. Verbreitung des Coronavirus, PCR-Tests, Impfstoffe, Ausgangssperren, die Eröffnung von Restaurants, Folgen des Brexit oder Entlassungen nach wie vor relevant sind. Gleichzeitig fordern sie alle Arbeitnehmer auf,  alle Kräfte  „jetzt zu mobilisieren und Maßnahmen vorzubereiten, die ab Montag, dem 1. Februar, im ganzen Land sichtbar sein werden„. Derzeit wurde aber noch nicht entschieden, wie diese Mobilisierung und der Protest aussehen könnten.

Die Gewerkschaften wollen, dass die Regierung oder zumindest der Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari dringend „Verantwortung übernimmt“.

Überdies weisen Gewerkschafter darauf hin, dass Minister Djebbari seit seinem Amtsantritt „Gewerkschaften, die den Straßengüterverkehr vertreten, noch nie offiziell getroffen hat”.

Foto: 93Cgt/Twitter

Zusammenarbeit: Bartosz Wawryszuk

 

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