Gericht hatte wenig Nachsicht für einen LKW-Geisterfahrer

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In der vergangenen Woche fuhr ein LKW-Fahrer auf einer spanischen Autobahn gegen den Verkehrsfluss. Er wurde in einem Schnellverfahren bestraft. Der Richter war gnadenlos und die Strafe dementsprechend hart.

Gericht hatte wenig Nachsicht für einen LKW-Geisterfahrer
Foto: Guardia Civil
Das Gericht erster Instanz in Trujillo (Provinz Cáceres in der autonomen Gemeinschaft Extremadura im Westen Spaniens) verurteilte einen LKW-Fahrer zu sechs Monaten Gefängnis, weil er auf der Autobahn A-5 gegen die Fahrtrichtung gefahren war. In einem beschleunigten Verfahren wurde er außerdem zu einem 12-monatigen Fahrverbot verurteilt. Der Mann wird auch die Kosten des Prozesses tragen, berichtet das spanische Nachrichtenportal eldiario.es.

Am 18. November dieses Jahres wurde ein LKW-Fahrer von Beamten der Guardia Civil aus dem Verkehrsbereich von Cáceres angehalten, als er in der Nähe von Miajadas (Cáceres) in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf der A-5 unterwegs war. Die Beamten wurden von Verkehrsteilnehmern auf die „unregelmäßige und gefährliche” Bewegung eines Fahrzeugs auf der Autobahn A-5 aufmerksam gemacht. Eine Streife begab sich umgehend zu der in den Meldungen angegebenen Stelle und stieß dort auf den LKW, der in Richtung Madrid, aber auf den Fahrspuren in Richtung Badajoz unterwegs war, wie die Guardia Civil in einer Pressemitteilung mitteilte.

Nachdem das Fahrzeug verkehrssicher gemacht und angehalten worden war, wurde der Fahrer, ein 39-jähriger Mann, wegen rücksichtslosen Fahrens und Gefährdung von Menschenleben im Straßenverkehr festgenommen.

Die Guardia Civil erinnerte daran, dass man unbedingt die Polizei benachrichtigen muss, wenn man ein Fahrzeug sieht, das entgegen der Fahrtrichtung fährt.

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