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KLN startet 10.500 Kilometer lange Straßenroute in den Nahen Osten

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Mit einer neuen Straßenverbindung will KLN Logistics Europa direkter mit dem Nahen Osten verbinden. Die rund 10.500 Kilometer lange Tür-zu-Tür-Route soll je nach Abfahrts- und Zielmarkt 15 bis 25 Tage dauern. Sie soll eine kostengünstigere Alternative zur Luftfracht und bei bestimmten Relationen eine schnellere Option als der Seeverkehr sein.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Die wichtigsten Fakten:

  • Die neue Verbindung bedient Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman, Jordanien und Ägypten.
  • Die Laufzeit von Tür zu Tür beträgt 15 bis 25 Tage.
  • Pro Lkw können bis zu 23 Tonnen nicht stapelbare palettierte Güter transportiert werden.
  • Auch Gefahrgut wird angenommen.
  • KLN übernimmt die gesamte Transportabwicklung auf Grundlage eines einzigen Vertrags – einschließlich Zollabfertigung, Genehmigungen und der Koordination an den Grenzübergängen.

Die neue Verbindung soll eine Alternative zwischen Luft- und Seefracht bieten. Der Straßentransport ist langsamer als die Luftfracht, dürfte jedoch kostengünstiger sein und bei bestimmten Relationen eine kürzere Laufzeit als der Seeverkehr bieten. KLN verweist zudem darauf, dass die Luftfrachtkapazitäten in den Nahen Osten nach Beginn des Konflikts in der Region noch nicht wieder das frühere Niveau erreicht hätten.

10.500 Kilometer bis zu wichtigen Märkten im Nahen Osten

Der neue Straßenkorridor von KLN verbindet Ausgangspunkte in Europa mit Zielen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman, Jordanien und Ägypten.

Nach Angaben des Logistikdienstleisters dauert die Zustellung von Tür zu Tür zwischen 15 und 25 Tagen. Die Laufzeit hängt vom jeweiligen Abfahrts- und Zielmarkt ab.

KLN steuert die gesamte Transportkette auf Grundlage eines einzigen Vertrags – von der Abholung in Europa bis zur Übergabe an den Empfänger im Nahen Osten. Zum Leistungsumfang gehören Zollformalitäten, erforderliche Genehmigungen, die Koordination an den Grenzübergängen und bei Bedarf auch ein Transit unter Zollverschluss.

Bis zu 23 Tonnen pro Lkw – auch Gefahrgut möglich

Die Verbindung eignet sich für nicht stapelbare palettierte Sendungen mit einem Gewicht von bis zu 23 Tonnen je Fahrzeug. Darüber hinaus können Gefahrgüter befördert werden.

Bei solchen Transporten kommt der administrativen Abwicklung besondere Bedeutung zu, da die Route mehrere Länder durchquert. KLN betont, dass sämtliche Unterlagen vollständig vorbereitet sein müssen. Zudem sind die erforderlichen Genehmigungen, Zollvorgaben und nationalen Vorschriften der jeweiligen Märkte zu beachten.

Der Transport kann erst starten, wenn am Versandort alle Originaldokumente vollständig vorliegen. Für die Versicherung der Ladung bleibt der Versender verantwortlich.

Straßenverkehr als Alternative zwischen Luft- und Seefracht

KLN richtet sich mit der neuen Verbindung an Unternehmen, die Waren trotz der weiterhin schwierigen Erreichbarkeit bestimmter Märkte in die Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrats und in benachbarte Länder des Nahen Ostens transportieren müssen.

Martin Stoekenbroek, Geschäftsführer für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei KLN, sieht in der Route eine zusätzliche Option zwischen See- und Luftfracht. Sie soll Kunden unterstützen, wenn der direkte Zugang zur Region weiterhin erschwert ist.

Der Anbieter hebt außerdem hervor, dass sich dadurch die Abhängigkeit von einem einzelnen Verkehrsträger verringern lässt. Das könne insbesondere für Sendungen relevant sein, bei denen eine besser planbare Landverbindung gefragt ist.

Darren Baker, Operations Director von KLN für Europa, den Nahen Osten und Afrika, weist auf die besondere Komplexität von Gefahrguttransporten über mehrere Grenzen hinweg hin. Dokumentation, Genehmigungen, Zollverfahren und nationale Vorschriften müssen dabei parallel koordiniert werden.

Begrenzte Luftfrachtkapazitäten erhöhen den Bedarf an Alternativen

Die neue Verbindung startet laut KLN zu einem Zeitpunkt, an dem die Luftfrachtkapazitäten in den Nahen Osten nach Beginn des Konflikts in der Region noch nicht vollständig zurückgekehrt sind.

Bei der Transitzeit kann die Straßenroute nicht mit der Luftfracht konkurrieren. Für Verlader, bei denen eine Zustellung innerhalb weniger Tage nicht oberste Priorität hat, könnten jedoch die Kosten, die Transportkontinuität und die Abwicklung der gesamten Strecke auf Grundlage eines einzigen Vertrags wichtiger sein.

KLN ist ein weltweit tätiger 3PL-Dienstleister und in 58 Ländern und Gebieten aktiv. Das Angebot umfasst integrierte Logistik, internationale Spedition, E-Commerce-Logistik und industrielle Projektlogistik.

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