Neun Großkonzerne haben diese Woche eine neue Klimainitiative gestartet. Ziel ist es den Wandel zur klimaneutralen Wirtschaft zu beschleunigen.

Die Unternehmen Maersk, Natura &Co, Microsoft, Danone, Nike, Unilever, Starbucks, Mercedes-Benz, Wipro und Environmental Defense Fund haben diese Woche die Gründung der Klimainitiative „Transform to Net Zero” bekannt gegeben.Die Initiative wird zudem von BSR unterstützt, das als Sekretariat fungieren wird.

Wenn wir aus dem Umgang mit der COVID-19-Pandemie eines lernen können, dann ist das, wie viel wir durch gemeinsames Handeln erreichen können. Das ist auch die einzige Möglichkeit, wie wir den Kampf gegen den Klimawandel gewinnen können. Wir müssen uns gemeinsame Ziele setzen und Maßnahmen umsetzen, um diese zu erreichen. Aus diesem Grund treten wir ‚Transform of Net Zero‘ bei. Unsere Mission bei Mercedes-Benz ist Co2-neutrale Mobilität. Wir sind auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen und sind fest entschlossen, es zu verwirklichen, so Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG.

Im Rahmen der Initiative wollen die Konzerne Informationen über Investitionen in Technologien zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes austauschen und gemeinsam öffentliche Maßnahmen vorantreiben, um den Wandel zur klimaneutralen Wirtschaft zu beschleunigen.

A.P. Moller – Maersk setzt sich für eine Co2-neutrale Zukunft der Transport- und Logistikbranche ein. Als Beitrag zum Ziel des Pariser Abkommens haben wir bereits im Jahr 2018 unser Bestreben bekannt gegeben, in Bezug auf CO2-Emissionen bis spätestens 2050 klimaneutral zu sein. Seither haben wir einige konkrete Maßnahmen ergriffen, die CO2-Emissionen in der Branche zu senken. Das Gesamtziel, die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten, kann nur durch starke branchen- und unternehmensübergreifende Allianzen erreicht werden. Daher freuen wir uns darüber, mit Microsoft und anderen internationalen Unternehmen in der Initiative Transform to Net Zero zusammenzuarbeiten, sagt Søren Skou, CEO von A.P. Moller – Maersk.

Die Gruppe will ihre Arbeit  bis 2025 abschließen.  Die Ergebnisse werden größtenteils öffentlich verfügbar sein. Der Initiative können auch weitere Unternehmen beitreten.

Foto:Pixabay/WikimediaImages

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