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Die österreichische Autobahnholding Asfinag hebt ab dem 1. Januar 2018 die Mauttarife für Lkw und Busse um 1 Prozent an. Im Bereich der externen Kosten (Luft- und Lärmbelastung) gibt es keine tariflichen Anpassungen von 2017 auf 2018.

Die modernsten Lkws (Euro 6) zahlen um zwei Prozent weniger als andere Schwerfahrzeuge und damit werden um knapp 20 Millionen Euro entlastet. Außerdem müssen diese modernen Fahrzeuge weiter keinen Beitrag für externe Kosten für Luftverschmutzung leisten.

Der Lkw- und Busmauttarif setzt sich grundsätzlich aus dem Infrastruktur-Grundkilometertarif und der Hinzurechnung von externen Kosten für verkehrsbedingte Luftverschmutzung und Lärmbelastung zusammen.

Die Tarifbestandteile sind sowohl nach Euro-Emissionsklassen (Tarifgruppe) als auch nach Anzahl der Achsen (Achskategorie) gestaffelt.

Die Infrastrukturmaut bleibt bei der Asfinag und wird weiterhin für Bau, Betrieb und Verkehrssicherheit auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen verwendet. Die externen Kosten fließen dem zuständigen Verkehrsministerium zu.

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