Das Himmelfahrt-Wochenende führt zum verstärkten Straßenverkehr auch in Richtung der polnischen Grenze. Ein Grund dafür können die Lockerungen bezüglich der Quarantäneregeln bei der Einreise nach Polen sein. Im Endeffekt müssen die Fahrer seit den frühen Morgenstunden mit kilometerlangen Staus rechnen.

Seit dem 16. Mai besteht in Polen keine Quarantänepflicht mehr für Einreisende aus EU-Nachbarstaaten, die in Polen oder seinem Nachbarland der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums für Berufs- oder Bildungszwecke aufhalten wollen. Dies gilt auch für Betreuer von Kindern und Jugendlichen.

Diese Lockerungen in Polen sowie das lange Wochenende in Deutschland führten zum zunehmenden Verkehr auf den deutschen Straßen in Richtung der polnischen Grenzübergänge.

Nach Angaben der polnischen Grenzschutzes, betrug die Wartezeit am Vormittag an der deutsch-polnischen Grenze bis zu 9 Stunden je nach Grenzübergang. In Swiecko (Schwetig) sind das 3 Stunden, in Slubice (Dammvorstadt) 2 Stunden, in Olszyna (Langenöls) 5 Stunden. Noch schlimmer ist es in Jedrzychowice (Hennersdorf) und in Zgorzelec (Görlitz), wo man mit 9 Stunden Wartezeit rechnen muss. Nach Angaben des polnischen Rundfunks RMF FM um 11:00 Uhr gab es in Jedrzychowice eine 40 km lange Stau.  Auch die Polizei Brandenburg informiert auf Twitter über die schwierige Situation an der deutsch-polnischen Grenze.

Polnische Grenzschutzbeamte appellieren an alle Fahrer, notwendige Dokumente im Voraus vorzubereiten, wenn sie sich der Grenzkontrolle nähern. Die Kontrolle jedes Fahrzeugs dauert einige Minuten, weil die Identität von Grenzüberschreitenden und ihre Unterlagen überprüft werden müssen, um nachzuweisen, dass sie beispielsweise in Deutschland, Polen oder in einem anderen EU-Land arbeiten.

Foto: Twitter/print screen

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