Ein weiterer LKW-Hersteller macht einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung. Scania hat jüngst bekannt gegeben, dass alle zehn großen Produktionsstätten weltweit  mit fossilfreier Elektrizität betrieben werden.

Scania hat sich für 2020 ein ambitioniertes Ziel gesetzt, alle Produktionsstätten fossilfrei zu betreiben. Jetzt vollzieht die letzte große Produktionsanlage im argentinischen Tucumánden den Ausstieg aus fossiler Energie und soll jetzt mit Strom aus einem Windpark versorgt werden.

Wir haben hart gearbeitet, um in diesem Jahr das Ziel zu erreichen, in unseren Industriebetrieben auf fossile Brennstoffe zu verzichten. Wir beziehen Strom von einer Vielzahl von Lieferanten mit Herkunftsnachweisen und anderen gleichwertigen Zertifikaten, die sicherstellen, dass er aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser-, Wind- und Sonnenenergie erzeugt wird,  sagt Leif Borgstedt, Senior Energy Advisor bei Scania.

Die restlichen Produktionsanlagen befinden sich in Schweden,  in den Niederlanden, in Argentinien, Brasilien, Finnland, Frankreich und Polen.  Der Übergang zu fossilfreier Elektrizität wird zu einer  jährlichen Einsparung von 33.000 Tonnen CO2 führen.

CO2-Fußabdruck bis 2025 halbieren

Das ist aber nicht alles, denn bis 2025 strebt Scania, eine Halbierung des CO2-Fußabdrucks im Vergleich zu 2015 an, sowohl in seiner industriellen als auch in seiner gewerblichen Tätigkeit.

Scania ist auf dem ehrgeizigen Weg, seinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, und hat sich für die kommenden Jahre wissenschaftsbasierte Ziele als Leitlinie gesetzt. Diese umfassen nicht nur unsere eigenen Aktivitäten, sondern beinhalten auch Reduktionsziele für indirekte Emissionen, die bei der Verwendung unserer Produkte entstehen, sagt Andreas Follér, Leiter der Nachhaltigkeit bei Scania.

Foto: Scania

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