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Foto: Lynn Rainard/Flickr CC BY-SA 2.0

Wichtiger Tunnel wird in wenigen Tagen geschlossen – Spediteure müssen sich auf wochenlange Umleitungen einstellen

Lesezeit 2 Min.

Ab dem 1. September 2025 wird der Mont-Blanc-Tunnel – eine der wichtigsten Verkehrsadern zwischen Frankreich und Italien – für über drei Monate vollständig gesperrt. Grund dafür sind umfassende Renovierungsarbeiten. Für den Straßengüterverkehr bedeutet dies erhebliche Beeinträchtigungen und die Notwendigkeit, auf Umleitungen auszuweichen, die bereits jetzt große Sorgen in der Branche hervorrufen.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Laut dem Zeitplan des Tunnelbetreibers ATMB beginnt die Sperrung am Montag, den 1. September um 17:00 Uhr und dauert bis Freitag, den 12. Dezember um 17:00 Uhr. Während dieses Zeitraums wird der Verkehr im Mont-Blanc-Tunnel vollständig eingestellt – sowohl für Lkw als auch für Pkw.

Das Ausmaß der Renovierungsarbeiten ist so groß, dass eine vollständige Schließung der Anlage unumgänglich ist. Für den internationalen Straßengüterverkehr bedeutet dies gravierende logistische Komplikationen, denn der Mont-Blanc-Tunnel spielt eine strategische Rolle im Warenverkehr zwischen Italien und Frankreich.

Alternativen: begrenzt und problematisch

Der Betreiber hat eine Karte mit alternativen Routen veröffentlicht. In der Praxis jedoch bringt jede dieser Strecken zusätzliche Herausforderungen mit sich:

  • Fréjus-Tunnel – eine naheliegende Alternative für Spediteure, doch dort wird mit erheblichen Staus gerechnet. Der Betreiber empfiehlt, die aktuellen Verkehrsmeldungen regelmäßig zu verfolgen.
  • Großer-Sankt-Bernhard-Tunnel (an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien) – eine weitere Option, allerdings nicht ohne Einschränkungen. Der Tunnel ist nicht für ADR-Transporte geeignet (Klassifizierung E).

Darüber hinaus könnten einige der alternativen Gebirgspassstraßen je nach Wetterlage unpassierbar sein – was insbesondere im Herbst und Winter ein erhebliches Risiko darstellt.

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