Seit 2017 ist die Nutzung des elektronischen Frachtbriefes für Beförderungen in den Benelux-Staaten im Rahmen eines Pilotprojekts möglich. Da sich die Lösung bewährt hat, sollen die Versuche nun bis 2025 verlängert werden.

Der elektronische Frachtbrief hat viele Vorteile: Er ersetzt Dokumente aus Papier und beschleunigt die Transportkette.  Da die Abwicklung der Prozesse digital abläuft, lassen sich auch die Kosten erheblich senken – pro Frachtbrief können Transportunternehmen geschätzt 4,50 Euro einsparen. Immer mehr Länder nehmen deshalb Abschied von der Zettelwirtschaft.

Seit 2017 ist die Nutzung des elektronischen Frachtbriefes ebenfalls für Beförderungen in den Benelux-Staaten im Rahmen eines Pilotprojekts möglich. Das Instrument hat sich besonders während der Corona-Krise als nützlich erwiesen, denn der e-CMR ermöglicht es, den Personenkontakt einzuschränken.

Deshalb hat der Benelux-Ministerrat beschlossen, den Versuch bis 2025 zu verlängern. Dann tritt die im April 2020 vom Rat der Europäischen Union verabschiedete Verordnung über elektronische Frachtbeförderungsinformationen (eFTI), die alle zuständigen Behörden verpflichtet, elektronische Informationen über zertifizierte Plattformen zu akzeptieren.

Foto: Trans.INFO

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