Dänemark bekämpft Falschparker und Nichtzahler mit eignen Methoden

Aufgepasst, wer bei unseren Nachbarn im Norden unterwegs ist und gegen Verkehrsregeln verstößt, muss mit harten Strafen rechnen.

Dänemark bekämpft Falschparker und Nichtzahler mit eignen Methoden
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Jedes Land hat eigene Besonderheiten. Dänemark hat ein Problem mit der Kosteneintreibung von Bußgeldern und greift aus diesem Grund zu harten Methoden. Deshalb sollte man den Strafzettel vor Ort zahlen, ansonsten kann man dort buchstäblich stecken bleiben.

Das größte Problem stellen die ausländischen LKW dar. Sie zahlen die Bußgelder nicht, die sie auf dänischen Rastplätzen für unerlaubtes Anhalten erhalten.

Erik Østergaaard Geschäftsführer des dänischen Verbands der Logistik- und Transportunternehmen DTL sagte dem dänischen Nachrichtenportal transportmagasinet gegenüber, dass er glaube, dass dies sowohl ein Problem für die Rechtssicherheit als auch eine Verhöhnung der dänischen LKW-Fahrer sei.

Über 5.000 unbezahlte Geldbußen

Seit dem Jahreswechsel hat die dänische Straßenverwaltung mehr als 5.000 nicht bezahlte Parkplatzgebühren an die Besitzer ausländischer Fahrzeuge geschickt. Nur in fünf Prozent der Fälle wurden die Bußgelder gezahlt.

Østergaard würde es begrüßen, wenn das schwedische Straßenverkehrsamt die Befugnis bekäme, Parkkrallen an LKW und Anhängern anzubringen, die mehrfach gegen die Vorschriften verstoßen.

Das sei ein großes Problem, denn auf der anderen Seite gibt es einige dänische Spediteure, die zwar ihre Bußgelder zahlen, doch die ausländischen Fahrer die Regelungen trotzdem nicht einhalten.

Østergaard sei der Überzeugung, dass die einzige Sprache, die ausländische Fahrer verstehen, die der Parkkrallen seien.

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