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Kuehne+Nagel bringt KN SwiftLOG in die Cloud – Rollout für über 1.000 Standorte

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Kuehne+Nagel ordnet seine Lager-IT weltweit neu: Das bisherige System KN SwiftLOG wird zu einer cloud-nativen Plattform weiterentwickelt und um agentenbasierte KI ergänzt. Nach dem Rollout soll die Lösung mehr als 1.000 Standorte in fast 100 Ländern abdecken.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Technologische Basis der neuen KN-SwiftLOG-Generation ist die Warehouse Management Solution von Blue Yonder. Kuehne+Nagel will damit Abläufe, Daten und Prozesse aus dem globalen Netzwerk in einer einheitlichen IT-Umgebung zusammenführen.

Der weltweite Rollout läuft seit April 2026 und erfolgt schrittweise. So sollen Risiken durch die Umstellung begrenzt und die Servicekontinuität für Kunden gesichert werden. Der erste Go-live bei einem Kunden ist für Juli 2026 in Asien geplant.

Eine zentrale Plattform für das weltweite Lagernetz

Der Wechsel auf eine gemeinsame Cloud-Plattform soll es erleichtern, Prozesse länderübergreifend zu vereinheitlichen – insbesondere für Kunden, die Kuehne+Nagel in mehreren Märkten nutzen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, schneller skalieren und sich zügiger an veränderte Anforderungen anpassen zu können.

Die Plattform kombiniert Lagerausführung, Datenanalyse und intelligente Automatisierung. Das soll in der Praxis eine präzisere Planung unterstützen, die Transparenz entlang der Supply Chain erhöhen und schnellere Reaktionen bei Störungen ermöglichen.

Die Weiterentwicklung von KN SwiftLOG zu einer cloud-nativen Plattform hilft uns, Abläufe, Daten und Workflows zwischen den Standorten deutlich besser zu verknüpfen“, sagt Eduardo Razuck, Executive Vice President Contract Logistics bei Kuehne+Nagel.

Razuck betont zudem, dass Effizienz – bei zugleich zunehmender Komplexität der Lieferketten – ein zentraler Treiber für den Cloud-Umstieg bleibt. Das modernisierte System soll großskalige und konsistente Abläufe ermöglichen, ohne Abstriche bei der Zuverlässigkeit des Services zu machen.

KI als Unterstützung im operativen Tagesgeschäft

Ein Kernelement der Plattform ist agentenbasierte künstliche Intelligenz. Die Technologie kann Informationen eigenständig auswerten, Teams bei Entscheidungen unterstützen und innerhalb definierter Prozesse Aktionen anstoßen.

Kuehne+Nagel rechnet damit, Produktivität und Ressourcensteuerung damit zu verbessern. Zudem soll der Betrieb flexibler reagieren können – etwa bei kurzfristigen Nachfrageschwankungen oder bei Unterbrechungen in der Versorgung.

Kuehne+Nagel und seine Kunden profitieren gemeinsam von KI-gestützter Ausführung und einer neuen Generation von Betriebsprozessen, die Produktivität, Geschwindigkeit und Flexibilität erhöhen“, sagt Duncan Angove, CEO von Blue Yonder.

Aus seiner Sicht werden jene Unternehmen in der Supply Chain vorne liegen, die Prozesse weltweit standardisieren, schneller entscheiden und ihre Abläufe angesichts neuer Störungen anpassen können.

Umstellung in globaler Größenordnung

Kuehne+Nagel beschäftigt mehr als 85.000 Mitarbeitende und ist mit über 1.300 Standorten in fast 100 Ländern vertreten. In Polen ist der Logistikdienstleister seit mehr als 34 Jahren aktiv – mit 27 Standorten und über 1.700 Beschäftigten.

Wird das neue System auf mehr als 1.000 Lagerstandorte ausgerollt, betrifft das einen wesentlichen Teil des weltweiten Netzwerks. Die Einführung ist so angelegt, dass die operative Stabilität erhalten bleibt und zugleich die Basis für weitere Automatisierung sowie eine bessere Datennutzung im Lager entsteht.

Entscheidend für den Projekterfolg ist die Migration in Etappen. Bei dieser Größenordnung kommt es darauf an, Prozesse und IT-Infrastruktur zu harmonisieren, ohne den laufenden Kundenbetrieb zu beeinträchtigen.

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