Obligatorische Quarantäne für Fahrer. Änderungen der Einreisebestimmungen in Groβbritannien und Rumänien

Obligatorische Quarantäne für Fahrer. Änderungen der Einreisebestimmungen in Groβbritannien und Rumänien
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Die Behörden haben neue Einreisebestimmungen für Berufsfahrer angekündigt. Branchenorganisationen stehen diesen kritisch gegenüber.

Reisende, die aus Frankreich nach England kommen, müssen sich einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen, auch wenn sie gegen das Coronavirus geimpft sind.

Lkw-Fahrer und Inhaber von Gemeinschaftslizenzen für den internationalen Güterverkehr sind davon ausgenommen, aber nur, wenn sie von einer Geschäftsreise und nicht zum Beispiel von einem Urlaub zurückkehren, sagt die Road Haulage Association.

Sie müssen sich bei der Einreise keinem Coronavirus-Test unterziehen, sollten aber ein Einreiseformular ausfüllen und den Nachweis erbringen, dass sie aus geschäftlichen Gründen reisen. Dies kann z. B. ein Frachtbrief sein.

Obligatorische Quarantäne in Rumänien

Auf Fahrer, die nach Rumänien einreisen wollen, warten noch größere Veränderungen. Wer aus Ländern der gelben Zone (z.B. Spanien oder Portugal) oder der roten Zone (z.B. Großbritannien) kommt, muss sich einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen – zu Hause oder an einem dafür vorgesehenen Ort.

Eine Ausnahme gilt für geimpfte Personen, sofern die letzte Impfdosis mindestens zehn Tage vor der Einreise verabreicht wurde.

Personen, die sich weniger als 72 Stunden in Rumänien aufhalten, sind ebenfalls von der Quarantäne befreit, sofern sie ein negatives SARS-CoV-Testergebnis vorlegen, das bis zu 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde.

Eine aktualisierte Liste der Risikogebiete finden Sie online. [https://www.cnscbt.ro/index.php/liste-zone-afectate-covid-19/2564-lista-state-cu-risc-epidemiologic-ridicat-din-08-07-2021/file]

Die Branchenorganisation Uniunea Nationala a Transportatorilor Rutieri din Romania (UNTRR) hat die Notwendigkeit einer Quarantäne für Berufskraftfahrer scharf kritisiert. Nach Ansicht der rumänischen Frachtführer könnte dies „zu ernsthaften Engpässen in den Lieferketten, aber auch zu einer Verringerung der Aktivität der Straßentransportunternehmen führen.”

UNTRR hat gefordert, dass die Fahrer in die Liste der Ausnahmen aufgenommen werden, aber das Department of Emergency Situations (DSU) hat diesen Antrag gerade abgelehnt.

Zusammenarbeit: Diana Hodivoianu

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